Zauner.Literatur: Biographie und Werkverzeichnis

Biographie und Werkverzeichnis

Auf dieser Seite

finden Sie Vorschläge für Kurzbiographien, Dasliterarsiche Legat der Zauners von Prof. Dr. Peter Pabisch, University of New Mexico

aber auch eine ausführliche Biographie von Dr. Emmerich Schierhuber. Es ist dies ein Ausschnitt aus seiner Dissertation an der Universität Wien über Zauner,

weiters finden Sie am Ende ein ausführiches Werkeverzeichnis.

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Kurzbiographie 1:

Geboren 1936 in Rainbach/Innkreis hat Zauner mit zehn Jahren zu "schreiben" begonnen und zwar ausgerechnet Bühnenstücke, obwohl er bis dahin noch nie in einem Theater gewesen war. Fernsehen gab es 1946 noch nicht, Kino auch nur in gößeren Städten. Durch den Deutschlehrer an der Hauptschule Schärding veranlasst, kam Zauner als Fünfzehnjähriger an die Lehrerbildungsanstalt in Linz. Hier sah er, der schon seit vier Jahren Bühnentexte schrieb, zum ersten Mal Schauspieler am Werk, und sein weiterer Lebensweg schien vorgezeichnet. Nach der Matura inskribierte er Theaterwissenschaft in Wien, wo sich rund um das neu entstandene, zerstörte "alte" Burgtheater die wohl größten Schauspielerpersönlichkeiten der Zeit versammelten. Zum Ende des Studiums erhielt Zauner den Erasmuspreis, der ihn instand setzte, ein Jahr in Rom als Hospitant an der Filmstadt Cinecittá zu verbringen, mit den damals bedeutendsten Regisseuren Antonioni, Visconti, Fellini.

Nach einem kurzen Zwischenspiel als Lehrer in Obergurgl kehrte Zauner 1965 nach Rainbach zurück und lebt seither hier als freier Schriftsteller. Er schrieb zunächst noch ausschließlich "hinter Doppelpunkten" und wurde bald einer der meistgespielten Hörspielautoren. Sein Name findet sich in den Programmen sämtlicher Sender im deutschen Sprachraum. In Zusammenarbeit mit dem ORF, der ARD und dem ZDF entstand eine Reihe von erfolgreichen Fernsehspielen. Als Bühnenautor begann er mit "Spuk" am Landestheater Linz, das später auch noch "Aller Tage Abend" uraufführte. Am Schauspielhaus Graz brachte er "Fiktion" heraus. Es folgten "Menschenskinder" und "Kidnapping" am Landestheater Salzburg, "Deserteure" in Bern. An verschiedenen Wiener Bühnen wurden Stücke uraufgeführt wie "Kobe Beef" (Experiment am Lichtenwerd im Rahmen der Wiener Festwochen), "Von draußen rein" (Theater im Zentrum), "Ypsilon" (Theater beim Auersperg im Rahmen der Wiener Festwochen), "Mirakel Mirakel" (Graumann Theater), "Der Aufstieg der Regina G." (Volkstheater).

Zur Prosa fand Zauner erst späß 1981 erschien sein erster Roman "Dort oben im Wald bei diesen Leuten", dem weitere wie "Scharade" und "Bulle" folgten. Mit der Tetralogie "Das Ende der Ewigkeit", die Alexander Giese als "den großen österreichischen Roman der Gegenwart" feiert, setzte Zauner seiner Innviertler Heimat ein literarisches Denkmal.

Einen neuen Schwerpunkt im dramatischen Schaffen Zauners bilden die "Rainbacher Evangelienspiele", die jeweils im Juni eines Jahres in einem eigens dafür geschaffenen Theater Stücke zu biblischen Themen bieten.

Prof. Dr. Wolfgang Greisenegger zeichnet Zauner mit dem
Franz-Theodor-Csokor-Preis 2006 aus

Kurzbiographie 2

Friedrich Ch. Zauner, geboren 1936 in Rainbach im Innkreis, wo er seit 1965 als freier Schriftsteller lebt, gilt als einer der bedeutendsten österreichischen Autoren der Gegenwart. In seiner Romantetralogie "Das Ende der Ewigkeit" behandelt er aus der Perspektive eines kleinen Innviertler Dorfes den gesellschaftlichen Umbruch, der in der Mitte des vorigen Jahrhunderts eine Zeitenwende eingeleitet hatte. In der deutschen Kulturzeitschrift DIE ZEIT wird der Roman als eines der wichtigsten Werke der Gegenwartsliteratur bezeichnet.

Daneben ist Zauner aber auch erfolgreich als Dramatiker tätig. Seine Stücke wurden am Landestheater Linz, am Schauspielhaus Graz, am Landestheater Salzburg, am Volkstheater Wien, sowie an verschiedenen deutschen und Schweizer Bühnen uraufgeführt. Sie wurden und werden auch in übersetzungen an zahlreichen fremdsprachigen Theatern mit Erfolg nachgespielf. So erreichte etwa "Spuk" in der spanischen Übersetzung vom Teatro Granero in Mexico City eine Laufzeit von mehr als zwei Jahren en suite. Ein besonders ehrgeiziges Projekt sind die RAINBACHER EVANGELIENSPIELE, die seit 2004 jeweils im Juni eines Jahres stattfinden. Friedrich Ch. Zauner ist Präsident des Oö–. P.E.N.-Clubs, Träger des Landeskulturpreises für Literatur, des Franz Czokor-Preises und Ehrenbürger seiner Heimatgemeinde Rainbach.

 

Kurzbiographie 3

Friedrich Ch. Zauner - Ein poetischer Chronist

Friedrich Ch. Zauner wurde am 19. September 1936 in Rainbach im Innkreis am Fuße des Sauwalds geboren. Nach Volksschule in Rainbach und Hauptschule in Schärding, besuchte er die Lehrerbildungsanstalt in Linz und begann anschließend ein Studium an der Universität Wien mit den Fächern Theaterwissenschaft, Germanistik und Philosophie. Er wurde 1961 mit seiner Dissertation "Der Mittler im tragischen Theater der Gegenwart" zum Dr. phil. promoviert. Der Gewinn des Erasmuspreises war mit einem einjähigen Stipendium nach Rom als Hospitant an der Filmstadt Cinecittà verbunden. Der italienische Film mit großen Regisseuren wie Antonioni, Fellini, Visconti hatte in diesen Jahren absolute Weltgeltung. In Rom heiratete Zauner seine Frau Roswitha, mit der zusammen er sich nach einem kurzen Zwischenspiel als Volksschullehrer in Obergurgl, Tirol, 1965 als freischaffender Schriftsteller in seinem Elternhaus in Rainbach niederließ.

In einem ORF Interview sagte er einmal, dass er seine Begabung fürs Schreiben, seine Ader für das Aufspüren von dramatischen Momenten nicht der Kenntnis der Literatur oder des Theaters verdankt, sondern der Erzähllust, dem unverdorbenen Temperament seiner Landsleute. Er hatte ja schon als Zehnjähriger zu schreiben begonnen und zwar mit dem Verfassen von Bühnenstücken, lange bevor er je ein Theater besuchen konnte, Kino gab es in Rainbach keines, ja nicht einmal in Schärding und die Zeit des Fernsehens war auch noch nicht angebrochen. In seinem Buch "Innviertel" schrieb er: "In der Sauwaldgegend war eine der stehenden Redewendungen: Mei liaber, der kann aber loign! Und dieser Satz wurde durchaus mit anerkennendem Respekt ausgesprochen, denn das besagte 'Loign' denunzierte keineswegs einen Lügner, im Gegenteil, es ehrte einen Menschen, der mit besonders plastischen Formulierungen sehr phantasievoll, also auch mit der notwendigen Kunst des übertreibens, zu erzählen imstande war.

Die Karriere von Roswitha und Friedrich Ch. Zauner, die bis heute in Rainbach leben und wirken, bescherte den beiden von Anfang an auch gleich internationale Geltung. Roswitha Zauners Hörspiele wurden von Radiostationen im gesamten deutschen Sprachraum gesendet, ihr Lyrikband "Wenn ich deine Honda wäre" erreichte im Eichbornverlag Frankfurt 6 Auflagen, ihr Kinderstück "Oskar legt ein Ei" wird seit der Uraufführung 1978 ständig von Bühnen in österreich, Deutschland und der Schweiz aufgeführt. Friedrich Ch. Zauners erstes Theaterstück "Spuk", dem viele weitere folgten, wurde u.a. in englischer, in slowenischer Sprache aufgeführt und erreichte in der spanischen Fassung an einem Theater in Mexico City eine Aufführungsserie von 2 Jahren en suite. Mit Prosa hat Zauner erst relativ spät begonnen, seine Bücher "Dort oben im Wald bei diesen Leuten", "Scharade" oder "Bulle" wurden alle in verschiedene Sprachen übersetzt und liegen als 'Gesammelte Prosa' in einer Neuausgabe vor. Sein monumentaler Romanzyklus "Das Ende der Ewigkeit" gilt als ein Jahrhundertwerk.

 

Das literarische Legat der Zauners

von Univ Prof. Dr. Peter Pabisch

University of New Mexico, USA


   Selbstverständlich kommt es nicht oft vor, dass man über ein Schriftsteller-Ehepaar schreibt. Im Falle von Friedrich Ch. und Roswitha Zauner ergibt es allemal Sinn. Beide sind sie erfolgreiche Autoren im Schriftstellerischen wie in der Rezeption ihrer Werke. Ihre Dramen allein haben viele Aufführungen erfahren; Roswithas frische, geistvolle Gedichte und Erzählungen und Friedrichs umfassende, mythisch-historische Romane und Dramen zeugen von einem literarischen Gespann, das als einzigartig in der oberösterreichischen Kulturwelt gelten muss. Dabei arbeiten sie allein, unabhängig voneinander. Nur in den Vorgesprächen diskutieren sie ihre Ideen und Auffassungen. Daher borgt unsere Thematik dieses Werkes zwei Wörter aus Gedichten Roswithas, dessen eines – ‚Maulwurfshügel‘ – Friedrich als Teiltitel seines vierbändigen Romans Das Ende der Ewigkeit, einer Tetralogie, gewählt hat; das andere, ‚Honda‘, steht im Titel des Gedichtbandes „Wenn ich deine Honda wäre“. Das Wort ,Taubenbaum‘ haben sie gemeinsam im Gespräch für wieder einen anderen Teiltitel erdacht und auch als seltenes deutsches Wort gefunden, weil sie es in seiner fast neologischen Exotik treffend empfanden. Friedrich wiederum hat seine Ehegefährtin zum Veröffentlichen ihrer Gedichte angeregt und ermutigt, wie sie umgekehrt sein früh erkanntes Talent zum Schreiben stets gefördert hat. In den Rainbacher Festspielen der letzten Jahre im eigenen Sommertheater ihrer Innviertler Heimat haben sie zudem gemeinsam den Höhepunkt ihrer künstlerischen Lebensägide gefunden. Noch einmal: so sehr sie gemeinsam gehen, so streng halten sie die Perioden ihres kreativen Schaffens an eigenen Schreibtischen auseinander und bleiben auf diese Weise eigenständige schöpferische Persönlichkeiten. Dennoch ist und bleibt ihr Weg ein verflochtener seit vielen Jahrzehnten: Das geht aus den nachfolgenden Interviews eindeutig hervor.
   Da sie unabhängige schöpferische Persönlichkeiten sind, läge es auf der Hand, über jeden Autor ein eigenes Werk zu schreiben. Die Tatsache jedoch, dass die folgenden Interviews an zwei Tagen, dem 12. Und 13. Dezember 2007, in ihrem Haus in Hauzing der Ortschaft Rainbach entstanden, bringt sie beide in dieser Dokumentation in Buchformat zusammen. Die Interviews sind jedoch mit jedem Autor separat gehalten, zwei mit Roswitha und drei mit Friedrich, wie das schon in der Inhaltsangabe ausgewiesen wird. Allerdings mangelt es nicht an etlichen Hinweisen beider Autoren auf den Partner. So sind ständig Brückenschläge zu finden, die verständlich machen, wie und wo das Gemeinsame und das Unabhängige im Verhältnis der beiden zueinander gelagert ist. Dabei entdeckt man bei beiden eine willkommene Strenge, die sie ihren literarischen Kreationen und der Sprachformung zuwenden. Da gibt es keine Kompromisse und Mittelwege – wieder sind sie sich einig in aller Unabhängigkeit, einig in der Pflege der ziselierten Kultursprache, unabhängig in der Ausführung ihrer authentischen Eigen-Werke. Hier spürt man ein Einverständnis im geistigen Bereich, dass man alleine arbeitet, ja, die Autoren bestätigen es in den Interviews wiederholt durch direkte und indirekte Hinweise. So durfte sich der Interviewer bald beruhigen, dass hier weder Eifersucht, noch Geltungssucht derAutoren gegeneinander bestünde. Im Gegenteil – das Wohlwollen der beiden Lebensgefährten zueinander liegt gerade in der Anerkennung des eigenständischen künsterlichen Weges des Partners bzw. der Partnerin. So kommt es, dass die Nestwärme ihres gemeinsamen, gastfreundlichen Zuhauses die Freiheit in der getrennten literarischen Arbeit geradezu energievoll fördert. So weiß sich der Gast, deren einer der Interviewer auf ein paar Tage im Jahre 2007 sein durfte, in einer kraftsprühenden Atmosphäre, die zur Mitarbeit freudig anregt und anspornt.
   Es erübrigt sich in dieser kurzen Einleitung auf die Lebenswege von Rowitha und Friedrich Zauner einzugehen: das geht aus den Interviews hervor. Amüsant sind allerdings Einzelheiten, etwa dass Roswitha, durch die Familienfama gehalten, als junge Frau Innviertler nicht wollte; als Peuerbacherin riet man ihr Distanz zu diesen Typen zu halten. Und den Innviertler Zauner fand und heiratete sie dann allemal und baute mit ihm Familie und Berufsleben auf. Bei Friedrich fällt dann der Mut auf, den er in Übereinstimmung mit Roswitha aufgebracht hatte, als er seinen bürgerlichen Beruf eines Lehrers mit dem wenigstens anfangs unsicheren, weil wettbewerbsbetonten eines Schriftstellers vertauschte. Und wie sich dieser Schirtt für beide letzten Endes durch die Erfolge als lohnend erweisen sollte. Was die Interviews klipp und klar zeigen, sind der berufliche Weg und dessen Mühen, doch auch dessen Erfolge, die alles andere vergessen machen – die Enttäuschungen, die Ermattungen, die Selbstzweifel und danach der wiederholte Erfolg und schließlich die Bestätigung der richtigen Wahl. Und nun erfolgt im „troisième âge“ ihrer Lebenstage die glorreiche Krönung ihres Aufstieges durch die Rainbacher Evangelienspiele, die in wenigen Jahren einen Kulturort in Österreich, ja in Europa geschaffen haben, der bis nach Amerika hin gefeiert und anerkannt wird. Dieses kleine Stratford - on-Avon lässt die Sauwaldgegend ein paar Tage im Juni der letzten paar Jahre brillieren und durch das biblische Geschehen der Handlungen zu einem Universalerlebnis aufwallen, das alle Zweifler in den Schmollwinkel verweist. Die gesamte nähere und weitere Gegend sieht diesen jungen Festspielort Rainbach als Teil der gesamten Region, die damit ihrer landschaftlichen Schönheit den Kulturtempel an quasi geweihter Stelle als Krone aufsetzt, wonach alles Geschehen Würde und Anerkennung gefunden hat. Diese Tempelanlage bietet jedoch nichts Religiöses, sondern eher die Anerkennung menschlicher Maxime, die aus dem Bibelstoff literarisch zu gewinnen sind. Und damit zeigt der Autor seine Meisterschaft auch als Produzent, als Regisseur und als Förderer des Gesamtkunstwerks, indem er Literatur, Musik, Tanz, Bühnengestaltung, Schauspiel oder Kunst mit gesellschaftlichem Engagement vereint, spielen doch neben den beruflichen Schauspielern noch viele Laien aus dem Ort mit, darunter eine Schar von Kindern. Wieder steht ihm Roswitha mit totalem Einsatz zur Seite wie auch beider erwachsene Kinder - von den Vorbereitungen das Jahr über bis hin zu den erforderlichen Details während der Aufführungstage.
   Aus den Interviews lassen sich viele Einsichten in das Leben und Schaffen der beiden Autoren schöpfen, die auch geordneter in zahlreicher Forschungsliteratur nachzuschlagen ist. Doch sind sie hier aus dem persönlichem Kontakt, den der Dialog am besten schaffen kann, noch überzeugender und geradezu packender dargebracht als in nüchternen Dokumenten germanistischer Kleinarbeit. Und diese Nähe zu den Autoren, ihr eigenes Wort, gesprochen und danach aufgeschrieben, eröffnet das Legat des Autorenehepaares. Sie haben ihr Leben der literarischen Kunst gewidmet, haben alle Hürden genommen und können auf ein Leben für die Literatur hinweisen, wobei die Werke und Dokumente für sich selbst sprechen, darunter auch die folgenden Interviews. Friedrich und Roswitha Zauner haben sich über die Jahre in ihrer Zunft der Schriftsteller einen Namen gemacht. Sie haben Anhänger weit über ihre Region hinaus in den internationalen Bereich um sich vereint und sie sind doch bescheiden geblieben, integriert in ihre Gesellschaft als Teile des Ganzen. Literatur ist wie jede Kunst von Talent abhängig und dieses verlangt nach J. W. Goethe Begabung und Fleiß; beides bringen die Zauners mit. Schon ihre ländliche Umgebung bietet Vorbilder in steter, unbeirrbarer Arbeit, wie es das Bauerntum zeigt, das Friedrich in seinen Romanen festhält. Ein Bauerntum, das allerdings mit den Zeiten gehen und Änderungen im Sinne des modernen Lebens anerkennen und übernehmen muss. Roswithas ironisch-ernste, witzreiche Gedichte folgen in dieser Spur und zeigen das Unabwendbare der menschlichen Entwicklung sowie das Mühsame auf diesem Wege. Ein Sinn für Humor geht aus beider Werke hervor, ein Zug zu Ironie, doch auch ein Verbeugen vor den Grenzen, die dem Menschen gesetzt sind.
   So sind sie nach langem Werdegang zu den Rainbacher Festspielen gestoßen, haben sie selbst ins Leben gerufen und haben sich trotz des Zuges der Zeit in die Zukunft an alte biblische Stoffe gelehnt, sie aufgearbeitet und neu gestaltet, weil in ihnen Geschichte der gesamten Menschheit im Wesentlichen geschildert wird. Damit stellen sie die Widersprüche der menschlichen Existenz zur Schau, liebenswert und schonungslos, und heben ihre gesamte Umwelt in die Gefilde künstlerischen Wollens und Wirkens. Gleichzeitig beweist die Arbeit ihrer schriftstellerischen Tätigkeit, dass ihnen nichts daran liegt, geehrt und beweihräuchert zu werden. Bei ihnen wird man das Gefühl nicht los, dass sie ihren Weg gehen müssen, der sein Ziel und seine Erfüllung nie finden wird oder, um von R. M. Rilke zu borgen, sie werden den letzten Ring vielleicht nicht vollenden, aber versuchen werden sie ihn - und unermüdlich. Was sie aber bisher erreicht haben, genügt, ihre Stellung innerhalb der literarischen Gilde und der österreichischen Gesellschaft markant zu fixieren.
   In diesem Sinne sollen die folgenden Interviews einmaligen Eintritt in die Denk- und Gefühlswelt dieser beiden oberösterreichischen Autoren gewähren, wobei das, was erreicht wurde, ebenso erstaunlich ist wie die Art und Weise, wodurch es erreicht wurde.  Berührend sind an einigen stellen die Geständnisse von Schwächen, Niederlagen, Schwächephasen, die in ehrlichem, offenem Bekenntnis zur Sprache kommen. Das erhebt die Erfolge und gelungenen Leistungen in glanzvolle Höhen, die das erfolgreiche Künstlertum begleiten. Ekstase und Agonie als Agenden des Schaffensweges, das reflektieren die Interviews in ihrer Gesamtsicht. Es sind oft kleine Orte, die große Kulturschätze bergen – Grasmere im englischen Seengebiet und die Autoren Samuel Taylor Coleridge und William Wordsworth, Weimar und die deutsche Literatur- und Kunstelite der Zeit um Friedrich Schiller und Johann Wolfgang Goethe, Worpswede und der Kunstkreis, dem auch Rainer Maria Rilke einige Zeit angehörte. Und nun Rainbach bei Schärding am Inn, wo sich seit einiger Zeit in Mittsommernächten nicht mehr nur die Füchse Gute Nacht! sagen, sondern vielmehr wo sich die gesamte Gesellschaft der Kulturverehrer die literarische Traumwelt der Rainbacher Evangelienspiele zu Gemüte führt. Die Zauners sehen das als ihren mentalen Gipfelbereich, wie es die Interviews belegen, und dorthin fahren so manche begeisterte Zuschauer - auch auf einer Honda.
   Das führt zu einer persönlichen Feststellung des Interviewers: „Ich lernte die Zauners in den Vereinigten Staaten, meiner neuen Heimat seit über vier Jahrzehnten im Jahre 2007 kennen. Was uns sofort zueinander brachte, war zuerst weniger die Literatur als der Umstand, dass ich als Kind in den Sommern 1946 bis 48 drei unvergessliche Sommeraufenthalte beim ‚Schneider z´Pierat‘ in der Gemeinde Münzkirchen bei Schärding verbringen durfte. Das ist nur wenige Kilometer von Rainbach. Durch mehrere Besuche in späteren Jahren ist mir die Gegend im Innviertel zu einer Art Wahlheimat geworden. So fanden wir uns – Interviewer und Autoren - auch auf diesem vertrauten Wege. Als ich im Dezember 2007 die Zauners zum ersten Mal in ihrem Hause besuchte, da versäumten wir es nicht, auch rasch zur Lang-Familie zu fahren und die Lieben zu besuchen. Franz Lang und seine Frau Cäcilia sind sozusagen die vor über einem Jahrzehnt verstorbenen Ureltern, deren viele Nachfahren entweder den Hof weiterführen oder in der Umgebung anderer Arbeit sehr erfolgreich nachgehen. Wenn immer ich auf leider seltenen Besuch komme, treffe ich viele dieser Nachfahren und deren Kinder und Kindeskinder; jedoch in den letzten Jahren besuchen wir gemeinsam die Rainbacher Festspiele und verbinden uns mit den Zauners in wohlwollender Nachbarschaft, doch auch internationalem Geschehen.
   Aus dieser Verbindung sprechen mich die Werke der Zauners umso mehr an. Gleichzeitig anerkenne ich die moderne Art des Schreibens der beiden, die kritische Art und die liberale Denkweise, was die Kulturszene in Rainbach beseelt und aufgeklärt erhellt. In seiner Romantetralogie Das Ende der Ewigkeit bezieht sich Friedrich Zauner auf seine bäuerliche Umgebung und deren Wandel in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Gedichte Roswitha Zauners eröffnen ständig den Bezug zu ihrer Umwelt, so dass beide Autoren stets ihre Wurzelzone offen legen, wenn auch ihr Gesamtwerk literarisch transformiert und daher nicht deskriptiv, sondern kompositorisch befreit von direkten Tatsachen bleibt. Die Sublimierung der Umwelt und des eigenen Lebens in ein künstlerisch-literarisches Bewusstsein löst die Autoren von der Scholle ihrer Gesellschaft, transportiert sie aber in ein Verhältnis zu ihr, das die geistige Berührung noch kräftiger hervortreten lässt.“
   Die Interviews dokumentieren all diese Beobachtungen und Berichte in dieser Einleitung in oft minutiösem Detail, so dass hier von weiterer Berichterstattung oder gar kritischer Analyse Abstand genommen wird. Allerdings ist aus den Interviews sehr viel für den allgemein interessierten Leser, wie für den kritischen Literaturforscher zu extrahieren. Obwohl die Interviews zur Zeit der Niederschrift dieser wissenschaftlichen Dokumentation fünf Jahre zurückliegen, beleuchten sie gegenwärtig und in manchen Punkten für alle Zukunft gültige Zustände um die beiden Autoren, besonders da die Rainbacher Festspiele in den letzten Jahren an Fernwirkung und Bedeutung gewonnen haben – in Oberösterreich, im ganzen Land und auch in der weiteren und weiten Welt. Von wegen Legat – das braucht wohl keines zusätzlichen Beweises mehr, besonders da die nachstehenden Interviews den schlagenden Beweis dafür liefern.

Erschienen im Verlag morgenroth media, München

 

 

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer überreicht Friedrich Ch. Zauner die Kulturmedaille, die höchste Auszeichnung, die Oberösterreich im Bereich der Kultur zu vergeben hat.

 

Ein großer oberösterreichischer Dichter unserer Zeit

Von Emmerich Schierhuber   

Das strukturelle Umfeld

Friedrich Ch. Zauner ist Innviertler und lebt seit 1965 wieder in seinem Heimatort Rainbach im Innkreis. Auch wenn er entschieden in Abrede stellt, als Bespiegler Innviertler Verhältnisse zu gelten oder gar provinziell zu sein, darf doch die prägende Kraft dieser eigenartigen Landschaft nicht außer Acht gelassen werden. Obwohl es Einflüsse aus allen möglichen Bereichen gibt, die an der Ausformung einer Dichterpersönlichkeit beteiligt sind, soll eine kurze Betrachtung des landschaftlichen und kulturellen Hintergrundes an den Anfang gestellt werden. Das Innviertel ist keine großartige, durch gewaltige oder bezwingende Höhepunkte kontrastierte Landschaft, es stellt ein fruchtbares Hügelland mit Feldern, Wiesen und Wäldern dar. An der bäuerlichen Grundstruktur hat sich trotz fortschreitender Industrialisierung und Technisierung nichts Wesentliches geändert. Auffällig ist das Selbstbewußtsein dieses Menschenschlages, der sich seine Eigenart auf sehr spezifische Art und Weise zu bewahren verstanden hat.

Unbestritten ist auch die künstlerische Begabung der Innviertler, wobei allerdings die Meinungen auseinandergehen, wem der erste Platz gebührt: den Vertretern der bildenden Künste oder den Dichtern. Eigenartig ist, daß diese Landschaft keinen namhaften Komponisten hervorgebracht hat, obwohl das Volkstümlich-Musikantische hier tief verwurzelt ist.

Von den bildenden Künstlern sei die Familie Schwanthaler erwähnt, die sich im Jahre 1632 in Ried/Innkreis niederließ. Auch die Brüder Martin und Michael Zürn waren seit 1640 an verschiedenen Orten des Innviertels tätig. Zu den Künstlern der jüngsten Vergangenheit gehören Wilhelm Dachauer, bekannt durch seine Briefmarkenserien, und Alfred Kubin. Dieser ist zwar kein geborener Innviertler, fand aber in der Nähe von Schärding jene Landschaft vor, die wesentlich zur Ausformung seines eigenen, persönlichen Stils beitrug. Zwischen ihm und Zauner gibt es Berührungspunkte. So könnte man sich eine ganze Reihe von Zeichnungen als Illustrationen zu Dramen von Zauner vorstellen, lebt doch auch Zauner in dieser Landschaft, die Gerlinde Obermeier die Innviertler Kubingegend nennt, 'von der man erzählt, daß sie besonders schwermütig und mystisch sei.' (Kronenzeitung v. 6.3.1974)

Mit Alfred Kubin, den Autor von 'Die andere Seite', kommt man aber auch zur Dichtung, zu der die Innviertler eine seltsam starke Beziehung haben, die man durch all die Jahrhunderte seit der Entstehung von 'Meier Helmbrecht' verfolgen kann. Mit diesem Versepos ist das Land am Inn wohl zuerst in die Weltliteratur eingegangen. Ein wirklich begnadeter Dialektdichter, der seine Heimat zutiefst kannte und liebte und sie mit farbiger Lebendigkeit zu schildern wußte, war der zu Piesenham bei Ried geborene Franz Stelzhamer. Erwähnt sei auch noch der aus St. Marienkirchen bei Schärding stammende Richard Billinger, dessen zahlreiche Dramen fast durchwegs im bäuerlichen Milieu angesiedelt sind und eine seltsame Mischung von krassem, hintergründigem Naturalismus und moderner, komplizierter Psychologie darstellen. Mit wenigen Ausnahmen sind sie heute aber durchwegs vergessen.

Wenn man in den Werken Zauners auch kaum etwas von den dämonisch-skurrilen Gestalten Billingers findet, so bringt er doch in "Kobe Beef" ein Drama auf die Bühne, das vom Thema her von seinem Landsmann beeinflußt sein könnte und zeigt, daß er dieser Welt, man könnte sie auch barock nennen, mehr verbunden ist, als er es sich vielleicht selbst eingestehen will. Das erfährt man auch in "Ypsilon", wo er den alten Schauspieler als letzten Satz vor seinem Tode sagen läßt: '...und die Erinnerungen spuken... als Perchten durch die Träume.' Unbestritten ist, daß die Leute im Innviertel eine starke Beziehung zum Literarischen haben, allerdings weniger zur gedruckten Literatur, zum Buch, sondern vielmehr zum mündlich überlieferten Erzählgut, zu Geschichten und Sagen. Es gibt kaum ein Dorf, in dem man nicht einen oder mehrere begabte Erzähler findet. Geschichten haben im Leben Zauners schon seit frühester Kindheit eine Rolle gespielt, wie er selbst erzählt: 'Wenn meine Mutter im Winter allein daheim war und gestrickt hat, kam gelegentlich ein Tischler zu uns, meist dann, wenn er an der Arbeit wieder einmal keine Freude hatte, er also 'blau' machte. Da er an der Mutter eine dankbare Zuhörerin fand, kam er gern zu uns. Ich lag dabei auf einem Sofa und hörte zu. Es waren die tollsten Geschichten, teils aus seinem Leben, aus der Zeit, da er auf der Walz war, und auch von allerhand seltsamen Leuten, denen er begegnet war. Sicher war vieles davon erfunden, aber es wurde alles so lebendig geschildert, daß Dichtung und Wahrheit ineinanderflossen. Draußen vor den Fenstern ging der Tag allmählich in die Nacht über, es wurde kein Licht gemacht, die Stube lag im Dämmerdunkel. Die Mutter hatte längst schon ihr Strickzeug beiseite gelegt und lauschte ebenso gespannt wie ich.'

Haben Zauners Theaterstücke auch keinen direkten Bezug zur Region, zur bäuerlichen Welt, wie dies bei seinem Landsmann Billinger sehr wohl der Fall ist, so kann man wohl behaupten, daß es dieser fruchtbare Boden ist, in dem er wurzelt und aus dem er die Kraft für sein Schaffen zieht. Und wieder klingt es wie ein Selbstbekenntnis, wenn der alte Schauspieler in "Ypsilon" sagt: 'Hier ist die Landschaft, die mir entspricht, die Einsamkeit, die Stille, die es möglich macht, auf Töne zu hören, die jenseits der Hörgrenze liegen.'

Kindheit und Jugend

Friedrich Ch. Zauner wurde am 19. September 1936 in dem kleinen Innviertler Dorf Rainbach bei Schärding geboren. Er war das einzige Kind seiner Eltern. Sein Vater Friedrich Zauner, geb. am 26. September 1903, ebenfalls in Rainbach, war der älteste Sohn einer kinderreichen Kleinhäuslerfamilie. Man wird sich ihn als einen strebsamen und fleißigen jungen Mann vorzustellen haben, der sich von frühester Jugend an sein Brot auf einem fremden Bauernhof verdienen mußte. Handwerklich begabt, wäre er gerne Tischler geworden, aber um einen Beruf erlernen zu können, mußte man damals an den Meister Lehrgeld zahlen, und gerade daran mangelte es.

Einem glücklichen Umstand hatte er es zu verdanken, daß er am Ende doch noch ein Handwerk erlernen konnte. Ein Bindermeister der Umgebung suchte einen Lehrling, der ihm statt des zu erlegenden Lehrgeldes in der Landwirtschaft helfen sollte. Ohne Zögern griff Zauner, mittlerweile fast dreißig Jahre alt, zu und wurde auf diese Weise Faßbinder. Nach Beendigung der Lehrzeit richtete er sich in einem Anbau des väterlichen Hauses in Rainbach eine Werkstatt ein. Er heiratete am 26. 1. 1937 die ebenfalls aus seinem Heimatort stammende Wirtstochter Elisabeth Eder. Das Glück der Eltern dauerte nur 5 Jahre, dann wurde Zauner zur Deutschen Wehrmacht eingezogen. Nach seiner Grundausbildung war er zuerst bei den Besatzungstruppen in Frankreich.

Sohn Fritz erinnert sich kaum an seinen Vater. 'Als mein Vater', erzählt er, 'einmal auf Urlaub kam, schickte mich meine Mutter zum 6 km entfernten Bahnhof nach Taufkirchen, um ihn dort abzuholen. Ich muß mich verspätet haben, denn auf dem Fußsteig, der von Rainbach nach Taufkirchen führt, begegnete mir ein Soldat, der wohl mein Vater sein mußte. Für mich war es ein völlig fremder Mensch.' Als die Lage im Osten immer bedrohlicher wurde, mußten auch die Besatzungstruppen an die Front, und Zauner geriet in russische Kriegsgefangenschaft. Zu Haus galt er als vermißt. Er starb im Lager Wilna am 7. März 1945.

Obwohl Elisabeth Zauner zu diesem Zeitpunkt erst 31 Jahre alt war, heiratete sie nicht mehr. Zu der kleinen Landwirtschaft pachtete sie einige Grundstücke dazu. Den Pachtschilling konnte sie abarbeiten und zusammen mit der kleinen Witwenrente war für sie und ihren Buben ein wenn auch äußerst bescheidenes Leben gesichert. Dieser Umstand zwang Fritz schon zu frühzeitiger Selbständigkeit. Und noch eines scheint mir bedeutsam: Dadurch daß er als Kind kaum aus dem Dorf hinauskam und er nur die Eindrücke des Alltäglichen, des 'Gewöhnlichen', mit dem er umgeben war, verarbeitete, ging sein Erleben nicht in die Breite, sondern in die Tiefe. Die Sensibilität für das Kreative verdankt er sicher seinem Dorf. Einen dichtenden Verwandten hat Zauner nicht, aber 'Schriftsteller zu werden war für Zauner eine fixe Idee von Jugend auf. Er besuchte die Volksschule in seinem Geburtsort Rainbach und dann die Hauptschule in der 9 km entfernten Bezirksstadt Schärding. Als Zehnjähriger begann er zu schreiben. 'Von seinen Mitschülern erhielt er bald den Spitznamen Goethe.' (Haymo Pockberger in 'Linzertorte', ORF Oberösterreich vom 29. 8. 1979) Seltsamerweise waren es Theaterstücke. Daß er mit Dramen anfing, ohne jemals im Theater gewesen zu sein - auch Fernsehen gab es zu dieser Zeit noch nicht - mutet sicherlich ungewöhnlich an. 'Meine Mutter hat mir dann eine Ausgabe der Grillparzer-Dramen gekauft, damit ich sehe, wie man so etwas überhaupt macht und weil dort wegen des Versmaßes - was ich aber noch nicht begriff - die Zeilen nie bis zum rechten Rand gingen, habe ich das halt genauso gemacht.' (Carna Zacharias in Münchner Abendzeitung - Feuilleton vom 23. 9. 1981)

Gewiß waren seine Vorstellungen noch kindlich-nebulos, aber in seiner Phantasie sah er das Theater als ein Gesamtkunstwerk, das alle Sinne gleichermaßen angesprechen sollte. Er verband damit möglicherweise ähnliche Eindrücke, wie sie ihm eigentlich nur von einem festlichen Hochamt in der katholischen Kirche her bekannt sein konnten. Während seiner Schulzeit war eine wahre Leseleidenschaft in ihm erwacht, die er mit allen Mitteln zu befriedigen suchte. 'Als ich in die Hauptschule ging', erzählt er, 'waren Schokolade, Kaugummi oder andere Süßigkeiten absoulte Raritäten. Ich habe mir diese buchstäblich vom Munde abgespart, um mir dafür Bücher einzutauschen. Meine Mitschüler plünderten die Bibliotheken ihrer Eltern, auf diese Weise habe ich den Faust ebenso zusammengehamstert wie Karl May oder Ganghofer.' 1950 stellte sich die Frage nach der Berufswahl. Er sollte Elektriker werden. Zu dieser Zeit hatte er natürlich keine Ahnung, daß die Schriftstellerei auch ein Beruf sein könnte. Auf Vorschlag eines seiner Lehrer aber entschloß sich die Mutter, ihn auf die Bundeslehrerbildungsanstalt in Linz zu schicken. Der Vorteil dieses Schultyps lag in der starken Betonung der musischen Ausbildung. Auch für Zauner hatte diese Zeit ihre besondere Bedeutung. Dazu kommt, daß er zum ersten Mal in einer Stadt mit einem Theater lebte. Einem Schulkollegen hatte er es zu verdanken, daß er eines Abends einer Aufführung von 'Torquato Tasso' beiwohnen konnte. Darüber berichtet er: 'Ich war enttäuscht. Das hatte aber nichts damit zu tun, ob die Aufführung gut oder schlecht war. Nur mein Theater stimmte mit dem, was da auf der Bühne vor sich ging, überhaupt nicht überein.' Allmählich wurde aber dieser erste Schock abgebaut, die Neugierde gewann Oberhand, Zauner fand sich mit der Realität ab und wurde nun ein häufiger Theaterbesucher. Er schaute sich in der Folge alles an, was gespielt wurde. Dabei muß aber gesagt werden, daß es oft nicht das ganze Stück war, das ihn interessierte, vielmehr war das manchmal nur eine einzelne Szene, eine bestimmte Situation oder auch eine Figur. Er hat es viele Jahre später einmal so formuliert: 'Theater hat drei Komponenten, die es von anderen Künsten trennt: Theater braucht das Publikum, es ist im luftleeren Raum undenkbar. Theater ist nicht das Produkt eines einzelnen, es gedeiht erst im Team. Und schließlich verrät es schon in der Bezeichnung seinen besonderen Adel: Schauspiel, Theaterspiel.' (Friedrich Ch. Zauner, 'Theaternotizen' in Theaternachrichten Salzburg vom Februar 1981) Ein Stück, das ihn von Anfang bis zum Ende faszinierte, was während seiner Zeit in Linz bei keinem andern in diesem Maße der Fall gewesen war, findet er in Samuel Becketts 'Warten auf Godot'. Diese österreichische Erstaufführung war sensationell neu, war doch seit der Uraufführung im Théatre de Babylone in Paris kaum mehr als ein Jahr vergangen. Für Zauner war das ein Theater, in dem ein Teil seiner Vorstellungen schon viel stärker erfüllt wurde. Ihn bewegte nicht so sehr das Literarische an diesem Stück, in dem die Sprache ja sehr reduziert wird, sondern das Spielerisch-Pantomimische. Ähnliches findet sich dann später auch in den Stücken von Zauner, allerdings in anderer Form. Da wäre einmal diese seltsame Mischung von Tragik und Komik, die man so häufig auch bei Zauner findet, aber auch seine Vorliebe, Menschen in Grenzsituationen darzustellen, um die Zuschauer betroffen zu machen und zum Nachdenken anzuregen. Beckett wurde für ihn weniger ein Modell zum Nachahmen, als ein Erfahrungsmodell, das in seinem Werk einen deutlichen Niederschlag gefunden hat.

In "Deserteure" wird eine ähnliche Situation dargestellt:

(Schweigen) Efr: Heute ist Freitag.

Balt: Donnerstag.

Efr: Gestern war Donnerstag. Also muß heute Freitag sein.

Calis: Wie kommst du auf die Idee, daß gestern Donnerstag war?

Zlott: Heute ist Donnerstag.

Efr: Freitag: (Schweigen)

Eine beträchtliche Faszination scheint 'Warten auf Godot' auch deswegen auf ihn ausgeübt zu haben, weil es in gewisser Hinsicht nach musikalischen Gesichtspunkten komponiert zu sein scheint. Ein Thema klingt an und wird dann auf vielfache Weise variiert. Jetzt war er plötzlich nicht mehr der unbeteiligte Zuschauer wie damals im 'Torquato Tasso', fand doch mit einmal diese tiefe Betroffenheit statt, die ihm als wesentliche Wirkung des Theaters vorschwebte.

Um sich ein Bild von Zauner während seiner Zeit in Linz zu machen, sei eine Briefstelle seines Jahrgangskollegen Horst Roither vom 28. 10. 1982 zitiert, in dem es u.a. heißt: 'Friedrich Zauner, von uns 'Pepi' genannt, war meiner Einschätzung nach der begabteste Schüler unserer Klasse. Insbesondere in Mathematik und Physik ragten seine Leistungen hervor. Prof. Dr. Böhm, der uns in diesen Gegenständen unterrichtete, riet ihm, Atomphysik zu studieren. Sein wahres Interesse aber galt bereits damals der Literatur, dem Theater, der deutschen Sprache. Allerdings kam dies nicht so augenfällig zum Ausdruck, weil er seine dichterischen Versuche vor uns geheimzuhalten versuchte. Ab und zu wurde aber deutlich, daß hier seine wahre Berufung lag, wenn er etwa eine seiner Deutschschularbeiten in Versform abfaßte. Der beinahe tägliche Besuch des Landestheaters Linz gehörte zur Selbstverständlichkeit seines damaligen Lebens. Für die vielen anderen Schulfächer, die wir büffeln mußten, hatte er kaum viel übrig, führte kaum Hefte und lernte auch nicht speziell für die Prüfungen. Er hörte uns höchstens, auf einem der oberen Stockbetten liegend, zu und beteiligte sich an unseren stundenlangen Diskussionen. Er bewältigte alles spielend, wo wir uns plagen mußten. Die ganze Zeit unseres Beisammenseins hielten wir hervorragende Kameradschaft im Sinne einer echten Geistes- und Gütergemeinschaft.'

Ein anderer Zimmerkollege, Johann Wiener, berichtet in einem Brief vom 20. 10. 1982: 'Uns Mitschülern blieb dann vor Überraschung der Mund offen, als wir hörten, daß Zauner bei einer Ausschreibung seitens des Unterrichtsministeriums einen Preis erhalten hatte.'

Im Herbst 1955, nachdem er im Mai in Linz die Matura abgelegt hatte, übersiedelte er nach Wien, um an der dortigen Universität ein Studium zu beginnen.

Studium und erste praktische Versuche

Entgegen den Empfehlungen seines Linzer Mathematiklehrers begann Zauner Theaterwissenschaft zu studieren. Seine wichtigsten Lehrer wurden hier Prof. Dr. Heinz Kindermann und Prof. Margret Dietrich. Für ihn bedeutete es ein typisches Bildungsstudium, durch das ihm eine Fülle von Kenntnissen und Wissen - also das theoretische Rüstzeug, das er für seine spätere Tätigkeit als Autor von Theaterstücken als unumgänglich notwendig erachtete - vermittelt werden sollte. Seine Erwartung wurde in jeder Hinsicht erfüllt. Daß mit dem erfolgreichen Abschluß des akademischen Studiums auch die Doktorwürde erworben werden konnte, spielte für ihn eine untergeordnete Rolle. Wichtig für ihn war nur, sich mit der besonderen Problematik der Kunstgattung Theater auseinander zu setzen. Dazu gehörte u.a. die Beschäftigung mit praktischer Dramaturgie, mit Theaterregie, den aktuellen Tendenzen im Hörspiel, mit Bühnenbild und Bühnentechnik, Regie-, Sprech- und Schauspielkunst, Theaterbau, Bühnenformen, Musiktheater und europäische Theatergeschichte von der Antike bis zur Gegenwart. Besonders fasziniert war er damals vom antiken Theater, insbesondere von der griechischen Tragödie, die er bis dahin kaum kannte. Durch eine Vorlesung von Frau Prof. Dietrich im Jahr 1959 mit dem Titel 'Antiker Mythos im modernen Drama' wurden ihm Zusammenhänge aufgezeigt, mit denen er sich später in seiner Dissertation eingehend auseinandersetzte.

Im mittelalterlichen Mysterienspiel wiederum sah Zauner seine ursprünglichen Vorstellungen eines Ganzheitstheaters verwirklicht, weil hier die Rhythmik der Sprache, Darstellung und Musik sowie die Einbeziehung des Publikums in das theatrale Geschehen eine zusammengehörige Einheit bildeten. Alle diese Eindrücke fanden später ihren Niederschlag in seiner Bearbeitung der "Passion".

Einen weiterer Interessensschwerpunkt bildete die Philosophie, mit der Zauner sich während seines ganzen Studiums eingehend beschäftigte. Neben den Schriften von Schopenhauer und Nietzsche war es vor allem die Existenzphilosophie und hier wiederum besonders J. P. Sartre, mit dem er sich bald auseinanderzusetzen begann. J. P. Sartre rückt die Existenzphilosophie in die Nähe des Nihilismus, wenn er das Wesen des Menschen als Freiheit zur Unbestimmtheit bezeichnet. (Der Mensch ist eine nutzlose Passion.) Was Zauner daran besonders interessant fand, war die Tatsache, daß es sich um eine Philosophie handelte, die mit der Literatur sehr eng verbunden war, denn ihre Vertreter waren immer auch Literaten. Diese Philosophie hat damals ganze Lebensbereiche beeinflußt, auch der Film war involviert. Existenzialismus verstand sich nicht nur als eine Denkweise, sondern als eine Lebenshaltung, die zeit- und gesellschaftskritische, ja mitunter sogar revolutionäre Züge erhielt.

Mit Sartre's 'Ekel' beschäftigte Zauner sich besonders intensiv, vielleicht deshalb, weil für diesen Dichter nur die sinnlich wahrnehmbare Welt existiert. '...was hat man für Mühe, sich das Nichts vorzustellen! Jetzt aber wußte ich: Die Dinge sind ganz und gar, was sie scheinen - und hinter ihnen ... gibt es nichts.' (Jean Paul Sartre 'Der Ekel', Rowohlt Verlag, Hamburg 1952) Für Zauner gilt das durchaus nicht, obwohl die Grundelemente dieser Philosophie in vielen seiner späteren dramatischen Arbeiten zu finden sind. Bei ihm wird der Mensch oft schicksalhaft in eine bestimmte Situation hineingestellt, mit der er sich auseinanderzusetzen oder einfach abzufinden hat. Es gibt kein Entrinnen. Sartres Spekulationen sind nicht auf etwas gerichtet, das über die Existenz hinausweist. Zauner hingegen versucht in seiner dramatischen Gestaltung das aufzuzeigen, was hinter der Realität liegt. Seine Themen liegen in durchaus realen Bereichen, aber diese Realität wird auf eine mehr oder weniger deutliche Weise durchbrochen, ja mitunter kommt es bis zu einer Ich-Spaltung wie etwa in "Ypsilon". Dieser Realitätsbruch muß aber nicht immer so spektakulär sein. Oft steckt schon in der Fabel selbst diese Brechung, wie etwa in "Spuk" oder in "Fiktion". Er will aber damit durchaus nicht schockieren. 'Weil ich', erklärt er, 'von Provokationen wenig halte. Man soll Denkanstöße geben, aber die Menschen keineswegs abstoßen.'

Die theaterwissenschaftlichen Studien betrieb Zauner mit Eifer. Seine Gewohnheit, täglich in das Theater zu gehen, setzte er auch in Wien fort und hatte nun hinlänglich Gelegenheit, die Aufführungen an den Wiener Bühnen aus eigener Anschauung kennenzulernen. In Wien gab es zu dieser Zeit etwa 17 Theater. Um alles, was gespielt wurde, sehen zu können, konnte es vorkommen, daß er an Wochenenden eine Nachmittags- und eine Abendvorstellung besuchte. Auf diese Weise gewann er einen umfassenden Überblick über die damalige Wiener Theaterszene, die in den Jahren kurz nach der wiedererungenen Selbständigkeit und Freiheit einen absoluten Höhepunkt erreichte. In Wien und hier wieder hauptsächlich am Burgtheater wirkten Schauspieler, deren Leistungen beeindruckend waren, und die mit ihrem eigenen Ruhm auch den des Wiener Theaters weit über die Grenzen Österreichs hinaustrugen. Werner Krauß, Ernst Deutsch, Oskar Werner, Käthe Dorsch, Werner Hinz u.a. sind Darsteller, die Zauner auf der Höhe ihrer Künstlerschaft gesehen hat. Ausgerechnet Werner Hinz, dessen Gestaltung des Nathan Zauner als Student bewundert hatte, wird später der erste Darsteller seines "Ypsilon" in einer Rundfunkproduktion des ORF.

Gerne erinnert Zauner sich auch an großartige Aufführungen wie zum Beispiel 'Der Unbestechliche' von Hofmannsthal, 'Die Besessenen' von Camus, 'Beckett oder die Ehre Gottes' von Anouilh, 'Eines langen Tages Reise in die Nacht' von O'Neill, um nur einige zu nennen. Bald bot sich ihm auch Gelegenheit, das Theater in der Praxis kennenzulernen. In der Nachfolge des seinerzeitigen Hochschulstudios wurde von Gottfried Schwarz, damals noch Student der Theaterwissenschaft, heute Leiter der Unterhaltungsabteilung beim ORF Fernsehen, eine Studentenbühne mit dem Namen 'Die Arche' gegründet. Zauner schloß sich dieser Gruppe an und schon im Herbst 1959 probte er für eine Aufführung von Paul Claudels 'Verkündigung'. Als Aufführungsort war die Krypta der Peterskirche am Graben vorgesehen. Anton Staudinger, heute Univ. Prof. am Institut für Zeitgeschichte in Wien, damals für die Raumgestaltung verantwortlich, berichtet darüber: 'Als Regisseur war Zauner sehr gut. Bei der 'Verkündigung' ging es vornehmlich um Wortregie, da das Wesentliche der Text war. Das Visuelle lebte von einer totalen Verfremdung.' Ein anderes Mitglied der Arche, Ulf Birbaumer, später Univ. Prof. am Institut für Theaterwissenschaft in Wien, berichtet über Zauners Fähigkeiten als Regisseur wie folgt: 'Daß Zauner ein geschickter Dramaturg war, steht außer Zweifel. Im Umgang mit den Schauspielern zeigte er sich sehr einfühlsam, geschickt und geduldig. Diese Behutsamkeit und große Sensibilität jedem einzelnen von uns gegenüber, haben ihn besonders ausgezeichnet. Gerade bei diesem Stück ging es ihm darum, möglichst nicht realistisch oder gar naturalistisch zu inszenieren, sondern die Stilisierung, die schon durch den Raum gegeben war, auch im Stück zur Wirkung zu bringen.' Zur Struktur der 'Arche' wäre noch zu sagen, daß alle Mitglieder, die nicht gerade als Schauspieler, Regisseure, Bühnenbildner usw. bei einem Stück mitwirkten, dennoch an jeder Produktion beteiligt waren. Man verwendete auch möglichst wenig Requisiten und bediente sich sehr einfacher Versatzstücke, wie man ganz allgemein versuchte, aus der Not eine Tugend zu machen. Die meisten Mitglieder der 'Arche' präsentierten sich auf diese Weise als eine kollektive Produktionsgemeinschaft.

Dr. Staudinger meint dazu: 'Die 'Arche' war in meinen Augen nicht so sehr ein Kollektiv, sondern eher ein Konvivium, oder anders ausgedrückt, ein gut funktionierender, kooperativer Freundesbund, deren Mitglieder aus vielen artifiziellen Bereichen kamen. Die 'Arche' verstand sich als avantgardistische Gruppe.' Ein Großteil der Mitglieder studierte Theaterwissenschaft oder hatte eine einschlägige Ausbildung genossen. In gemeinsamen Beratungen wurden die Stücke ausgesucht, wobei Gottfried Schwarz die allgemeine Linie fixierte. Es waren zumeist solche Stücke, die von den etablierten Wiener Bühnen kaum oder überhaupt nicht aufgeführt wurden. Mit zwei Stücken von H. C. Artmann, und zwar 'Kein Pfeffer für Czermak - Ein Votivsäulchen für das goldene Wiener Gemüt' und 'die mißglückte luftreise, ein kasperlstück samt einem nachzug' wurde die Spielzeit 1960 eröffnet. Beide Einakter waren Uraufführungen. Gespielt wurde in der Mensa der Ebendorferstraße. Zauner inszenierte 'die mißglückte luftreise'. Ihn interessierte an diesem Kasperstück, das dem Wiener Volkstheater nachgebildet ist, die Möglichkeit des Jonglierens mit Wortspielen, der szenischen Darstellung und die Pantomimik. Es war das Komödiantische, Skurrile, die Freude am Theater, das Spielerische im Stück H. C. Artmanns, das ihn besonders faszinierte und dem man in einigen seiner späteren Stücke - so etwa in "Von draußen rein" oder in "Hundstage" - in einer ähnlichen Form begegnete. Hier wird bereits spürbar, daß ihn nicht so sehr das Literarische, sondern das Theatralische reizte. Artmanns Stück forderte ihn geradezu heraus, etwas Pantomimisches dazuzuerfinden, was seiner Absicht, Literarisches in den sinnlich-kulinarischen Bereich des Theaters umzusetzen, sehr entgegenkam, bei dem Spaß und Humor zum tragenden Element werden.

Dazu Dr. Ulf Birbaumer: 'Hätte ich Zauner nur als Regisseur in der 'Verkündigung' erlebt, würde ich eine weitere und sehr beachtliche Fähigkeit nicht gesehen haben, nämlich seine Vielseitigkeit, seine Leichtigkeit und vor allem seinen Humor, den man bei ihm nicht leicht erkennen konnte, weil er es liebte, alles eher zu unterspielen. Der Artmannsche Humor kam ihm aber wirklich sehr gelegen, und er hat auch dieses Stück toll herausgearbeitet. In Bertram Mödlagl hatte er allerdings auch einen enorm guten Schauspieler zu Verfügung.' Bezeichnend für die Atmosphäre, die bei der 'Arche' herrschte, ist auch die folgende von Dr. Birbaumer überlieferte Anekdote: Bei der Premiere von der 'mißglückten luftreise' wollte sich Gottfried Schwarz als Laternenanzünder eine Zigarette anzünden, was ihm aber nicht gelang. Zauner bemerkte es, sprang auf die Bühne und gab Schwarz Feuer, was dieser mit folgenden Worten quittierte: 'Aha, jetzt kommen sogar schon die Dichter auf die Bühne!' Als sich am Schluß auch Zauner mit den Schauspielern verbeugte - in seiner Eigenschaft als Regisseur natürlich - müssen ihn die Zuschauer aber auch die Zeitungsleute wirklich für den Verfasser gehalten haben, wie man einer Zeitungsnotiz entnehmen kann: 'Ein höchst amüsanter Abend. Der Autor selbst dankte für den Applaus.' (Lieselotte Espenhahn im Kurier vom 21. 1. 1960) Auch bei diesem Stück wurde wieder stark stilisiert, diesmal in der Form der späten Commedia dell' Arte. Die Urteile der Presse sind ganz interessant und mit Zauners Regie durchaus zufrieden und einverstanden: 'Die Inszenierung des zweiten Einakters, der 'spaßhaften aventure des Jean-Wurst als Luftschiffeur' mit dem Titel 'die mißglückte luftreise' kam dem scharf karikierenden pantomimischen Stil, den diese Stücke verlangen, schon näher und brachte die raffiniert einfachen Wortspiele und Wortverdrehungen, das beste an dieser mißglückten Luftreise, recht gut zur Geltung.' (-ka in Arbeiterzeitung vom 21. 1. 1960) Für das zweite (Stück) sorgte mit aller nötigen Leichtigkeit und Phantasie 'hr. zauner'...' (Elisabeth Pablé in Illustrierte Kronenzeitung vom 21. 1. 1960) Hat Zauner mit Claudels 'Verkündigung' und H. C. Artmanns 'die mißglückte luftreise' seine Fähigkeiten als Regisseur unter Beweis gestellt, so versuchte er sich im nächsten Stück, das 'Die Arche' als Beitrag zu den Wiener Festwochen im Frühjahr 1960 herausbrachte, als Schauspieler. Er verstand es, seine Rolle nicht nur sehr glaubhaft darzustellen, sondern erkannte sehr klar die große Bedeutung, die dem Schauspieler und seiner schöpferischen Persönlichkeit bei der Interpretation eines dramatischen Kunstwerkes zukommt. War es auch nur einmal, daß er als Schauspieler aufgetreten ist, so hat er doch wertvolle Erfahrungen gesammelt, die ihm später bei der Abfassung seiner eigenen Stücke zugute gekommen sind.

Handelt es sich bei dem Kasperstück von H. C. Artmann um eine dem Volksstück nachempfundene Komödie, so brachte man nun ein echtes Wiener Volksstück auf die Bühne, 'Der beschäftigte Hausregent' von Philipp Hafner. Zauner spielte darin den Bedienten des Grafen Hollerblüh. Univ. Prof. Dr. Birbaumer führt aus: 'Man kann ruhig sagen, daß Martin, den Zauner hier gespielt hat, ein köstlich oberösterreichisch-verbiesterter Hanswurst war, der immer im unrechten Augenblick kommt; wenn er sich beeilen soll, besonders langsam ist, etwa wie der Melchior im 'Jux'. Es schien, als wären eine ganze Reihe von köstlich-komischen Nestroytypen hier zusammengeflossen. Natürlich mißversteht er alles und spielt auch alle anderen Lazzi sehr köstlich und mit völlig unbewegter Miene; spricht mit einer sehr monotonen Stimme in seinem Innviertler Dialekt. Er hatte zwar nicht die Statur eines Karl Valentin, hat aber, so wie er, einen ähnlichen Humor entwickelt, also etwas typisch Süddeutsch-Bayerisches. Es ist sicher nicht übertrieben, wenn man sagt, er war ohne Zweifel die witzigste Figur des ganzen Stückes.' Neben der praktischen Theaterarbeit begann Zauner sich mit einem anderen Medium auseinanderzusetzen, nämlich mit dem Rundfunk. Unter Otto Ambros arbeitete er als Regieassistent bei der Produktion verschiedener Hörspiele, Märchen- und Literatursendungen mit. Auch verfaßte er selbst Schulfunksendungen. Die hier gemachten Erfahrungen hat er in seinen späteren eigenen Hörspielen verwendet. Anläßlich der Uraufführung des Stückes "Spuk" am Linzer Landestheater sagt er in einem Interview über seine persönlichen Erfahrungen: 'Der Drang, schreiben zu wollen, für das Theater schreiben zu wollen, ist, möchte ich sagen, gegeben, war immer vorhanden. Ein anderes ist es, etwas ausdrücken, mitteilen zu können. Denn ein Stück zu schreiben, bedeutet ja nicht allein etwas zu wissen, etwas erlebt zu haben, sondern es auch ausdrücken zu können. So wie die Schauspielkunst nicht bedeutet, nur etwas zu verstehen, zu erfahren, sensibel erfahren zu können, sondern bedeutet, das alles auch umzusetzen. Und dieses Können habe ich mir versucht auf verschiedenen Wegen, auch in praktischer Arbeit zu erwerben. Ein Theaterstück ist ja nie etwas Fertiges, sondern ein Mosaikstein des viel wichtigeren Endergebnisses, des Theaterabends.' (Linzer Theaterzeitung Nr. 8, 15. Jg. v. April 1971)

Der ehemalige Institutsvorstand, Univ. Prof. Dr. Heinz Kindermann, dessen Schüler Zauner war, erinnert sich: 'An Zauner ist mir die Art aufgefallen, mit der er etwas aufgenommen hat. Er war einer jener Studenten, die zuhören konnten; er konnte wirklich sehr gut zuhören und auch sehr intensiv fragen. Das ist eine große Tugend. Sehr interessiert hat ihn die Gegenwartsdramatik, aber er hat auch die Vergangenheit nicht vernachlässigt. Das zusammen ergibt einen guten Horizont und drückt sich auch in seiner Dissertation aus, denn da merkt man, daß ihm ein guter Fond zur Verfügung steht.' Auf die Frage, ob auch Zauner bereits während des Studiums geschrieben habe, antwortet Prof. Kindermann: 'Ja, das hat er und wir haben das auch gewußt. Und so, wie wir das Schicksal unserer Schäflein verfolgen, so haben wir auch seine Laufbahn immer mit großem Interesse verfolgt und uns gefreut, wenn er Erfolge hatte. Ein von ihm verfaßtes Stück wurde in einem Seminar behandelt und zu theaterwissenschaftlichen Betrachtungen herangezogen.' Mit der Abfassung der Dissertation "Die Rolle des Mittlers im tragischen Theater der Gegenwart" neigte sich Zauners Studienzeit in Wien dem Ende zu. Man kann sie aber auch als Lehrzeit bezeichnen, die sich aus zwei verschiedenen Komponenten zusammensetze. Da ist einmal die Schaffung der theoretischen Grundlagen, die er in Form der wissenschaftlich philosophischen Ausbildung erfuhr und die auf gedanklicher und intellektueller Ebene basierte. Die andere, nicht minder wichtige Komponente für sein späteres Schaffen war die praktische Theaterarbeit, wodurch er sich das nötige handwerkliche Rüstzeug beschafft hat, wie man aus seiner Tätigkeit als Regisseur und Schauspieler in den Aufführungen der 'Arche' beobachten konnte. Das Sinnlich-Komödiantische nahm dabei immer einen besonderen Stellenwert ein. Sein Studium beschloß er mit der Promotion zum Dr. phil. an der Universität Wien am 30. März 1961. Ein Stipendium ermöglichte ihm einen einjährigen Aufenthalt in Rom. Der italienische Film dieser Zeit war damals geprägt von großen Regisseuren wie De Sica, Visconti, Antonioni, um nur einige zu nennen. Diese Erfahrungen haben ihm dann Jahre später bei der Abfassung der Drehbücher für seine Fernsehfilme "Job für Kutschera", "Wegen Renovierung geschlossen" u.a. wertvolle Anregungen gegeben.

Nach Rom wurde im Oktober 1960 aufgebrochen, wohin ihn auch seine spätere Frau Roswitha begleitete. Nachdem die standesamtliche Trauung in Peuerbach am 28. März 1961 stattgefunden hatte, ließen sie sich am 17. April 1961 in der Kirche Santa Maria dell' Anima in Rom kirchlich trauen. Roswitha war von der Atmosphäre der ewigen Stadt so beeindruckt, daß sie hier zur Abfassung ihrer ersten Gedichte angeregt wurde. Auch Friedrich Zauner scheint es in Rom gefallen zu haben. Wie sonst erklärt es sich, daß Calis in den "Deserteuren" von Rom schwärmt: 'Ich liebe das Gebimmel der unzähligen Kirchenglocken am Morgen. Das wird mir fehlen. Vielleicht das einzige, was mir fehlen wird... - Ich bewohnte eine Kammer in der Via Germanico, ganz oben, unterm Dach, gleich am Vatikan. Und ich erinnere mich, wie sehr ich geflucht habe, jeden Tag, weil mich diese verdammten Glocken aufgeweckt haben, mich nicht länger haben schlafen lassen.' Aber nicht nur Rom, sondern auch den ganzen Süden Italiens einschließlich Sizilien lernten die beiden in diesem ersten gemeinsamen Jahr kennen. In seinem Roman "Bulle" (C. Bertelsmann Verlag, München 1986), der das letzte Rennen eines einst berühmten Radrennfahrers schildert, bildet Sizilien die beklemmende Kulisse für das Geschehen.

 

  F.Ch.Zauner - Ehrenbürger von Rainbach

Zauner ist Ehrenbürger seiner Heimatgemeinde Rainbach. Hier mit Bürgermeister Alois Gimplinger bei der Ehrenbürgerfeier.

 

Zwischenspiel

Nach der Rückkehr aus Rom im Juli 1961 bewarb sich Zauner um eine freie Lehrerstelle in dem Tiroler Bergdorf Obergurgl. Der Plan, nach Amerika auszuwandern, mußte aufgegeben werden, weil Roswitha Mutterfreuden entgegensah. 'Ihr Ziel war von Anfang an festgelegt: schreiben und frei sein. Das Startgeld wollten sie in Amerika verdienen, aber da meldete sich Jakob, das älteste Kind, an; so landeten sie als Lehrer in einer einklassigen Volksschule in Obergurgl. Frei waren sie nicht, aber geschrieben haben sie trotzdem.' (Eva Bakos in 'Brigitte' vom 9. 9. 1981) Für beide wurde diese Zeit bedeutungsvoll. Zauner, in Linz für den Lehrberuf vorbereitet, vertiefte seine psychologischen und pädagogischen Kenntnisse im Umgang mit Kindern und fand darin so manche Anregung, die er Jahre später bei der Abfassung seiner Theaterstücke, Hörspiele und Romane verwendete. 'Jeder, der ein bißchen was von Kindern versteht, weiß, wie wichtig für sie das Spiel ist. Die erste bewußt humane Reaktion eines kleinen Menschenwesens ist das Spiel. Mit den Armen, mit den Beinen, mit dem eigenen Körper, mit dem Körper der Mutter, später das Spiel mit der Sprache, das Kontaktspiel, das Durchprobieren von Ausdrucksweisen zwischen Freude und Zorn, zwischen Lachen und Weinen, zwischen Abweisung und Liebe. Noch ein wenig später kommt das Rollenspiel dazu: Man spielt Vater und Mutter, man spielt Doktor, Flugkapitän, spielt Sterben und Auferstehung, spielt König und Fee... das ganze Repertoire, aus dem die Shakespeares und Brechts ihre Welt zusammensetzen.' (Friedrich Ch. Zauner, 'Theaternotizen' in Theaternachrichten Salzburg vom Februar 1981) Ein Jahr früher liest man in einer Publikation anläßlich der Eröffnung des Braunauer Stadttheaters: 'Kinder sind wahre Genies im Spielen. Es gibt kein unbegabtes Kind. Jeder junge Mensch kann singen, tanzen, kann fabulieren, kann zeichnen, formen, gestalten, erfinden, hat einen unerschöpflichen Vorrat an Phantasie. Kinder spielen mit einem Ernst, mit einer Intensität, die faszinieren.' (Braunauer Stadtnachrichten vom Oktober 1980) In Obergurgl wurde am 23. März 1962 der Sohn Jakob, am 19. April 1964 die Tochter Anne geboren. Die beiden anderen Mädchen, Agnes, geb. am 26. August 1965 und Christa, geb. am 29. August 1966 kamen schon in Rainbach auf die Welt, wohin man nach vierjähriger Lehrtätigkeit in Obergurgl übersiedelt war. Roswitha hatte nämlich ebenfalls zu schreiben begonnen und mit ihrem ersten Hörspiel: "Meditationen über Peuerbach" den Jugendkulturpreis der Stadt Innsbruck bekommen. Es wurde am 2. November 1965 in einer Koproduktion des Bayerischen mit dem Saarländischen Rundfunk und kurz darauf auch vom ORF gesendet.

Wieder in der Heimat - Zu zweit dichten und trachten

'Der Beruf hat zwei Grübler zur Berufung geführt, sodaß sie eins wurden, auf Anstellung und Pension verzichteten, um ganz ihren Neigungen und ganz von ihren Neigungen zu leben', schreibt Dr. Josef Laßl im OÖ. Kulturbericht vom 23. 7. 1971.

Das Elternhaus am Ortsausgang von Rainbach, wohin man also übersiedelte, wurde nach und nach umgebaut und ihren Bedürfnissen angepaßt. Die Wirtschaftsgebäude wurden in Wohnräume umgestaltet, denn die Familie wuchs und der Wohnbedarf wurde größer. 'Das Abseits vom Getriebe garantiert ein ruhiges Überlegen und ein langes Dranbleibenkönnen, bis der Stoff im Griff liegt.' (Dr. Josef Laßl in OÖ. Kulturbericht vom 23. 7. 1971) In seiner schriftstellerischen Tätigkeit ist Zauner tatsächlich frei und in der literarischen Szene der österreichischen Dramatiker eine Einzelerscheinung. Mehr als ein Jahrzehnt gehörte er keiner Schriftstellervereinigung an, ist aber seit 1982 Mitglied des OÖ. P.E.N.-Clubs, zu dessen Präsidenten er 1989 gewählt wurde. Als Roswitha und Friedrich sich entschlossen hatten, sich in ihrem Heimatort dauernd niederzulassen, fehlte es nicht an warnenden Stimmen von wohlmeinenden Freunden: 'Da draußen versauert ihr, ihr verliert den Anschluß, wie kann man dichten hinterm Wald, ihr werdet vergessen usw. - Richtig, es dauert schon eine Weile, bis die großen Verantwortlichen in den Metropolen zur Kenntnis nehmen, was nicht vor ihrer Haustür stattfindet. Richtig, für das, was man Karriere nennt, ist Rainbach nicht gerade ein Vorteil. Aber: Provinz gibt es auch reichlich in den Metropolen. Und es ist unleugbar, daß sehr viel Innovatives gerade auf dem flachen Land gedeiht. Die Menschen sind draußen weder dümmer, noch weniger informiert, noch weniger wert, noch ist die Kunst weniger Kunst in Braunau oder in St. Willibald. Ich sage: Wo immer ein gutes Buch zur Hand genommen wird, Musik auf den richtigen Hörer trifft, ein Bild sich einprägt, Theater zum Erlebnis wird, ist für Augenblicke der Mittelpunkt der Welt.' (Braunauer Stadtnachrichten vom Oktober 1980)

Aus einem im Jahre 1978 vom Schweizer Rundfunk Bern ausgestrahlten Hörspiel ("Recheuz") formte Zauner seinen ersten Roman mit dem Titel: "Dort oben im Wald bei diesen Leuten". Was ihn, der sich bisher nur mit dramatischen Arbeiten beschäftigt hatte, dazu bewog, erzählt er Carna Zacharias im AZ-Feuilleton München vom 23. 9. 1981 so: 'Es ist da noch eine Dimension dazugekommen, die mir früher nicht zur Verfügung stand. Mich hat am Roman immer der 'allwissende Erzähler' abgestoßen, der über die Gefühle seiner Figuren genau Bescheid weiß. Im Theater funkt es dagegen zwischen Menschen. Aber ich habe auch den Nachteil des Theaters gesehen: Daß die Umwelt der Menschen immer Kulisse bleiben muß. Und ich hatte plötzlich ein Thema, wo die 'Kulisse' sehr real und lebendig sein mußte.' Obwohl er sein Buch nicht als Heimatroman verstanden wissen will und meint, nicht eine bestimmte Landschaft dargestellt zu haben, gibt er aber in einem Rundfunkinterview zu, daß die Umgebung den Menschen mehr prägt, als er es wahrhaben will. Es ist der Sauwald und seine Menschen, die hier geschildert werden, nicht um ein einseitig-idealisiertes Bild vom Landleben zu zeichnen, sondern es geht ihm vielmehr darum, die 'eigenen Wurzeln wiederzuentdecken'.

Für die Rieder Volkszeitung (4. 2. 1982) ist Zauner eine singuläre Erscheinung unter den österreichischen Autoren: 'Konsequent verfolgt er seinen Weg seit seinen ersten Veröffentlichungen, er verweigert sich allen Ismen, allen bequemen Zuordnungen. Zauner kommt aus dem Realismus, erzählt von Welt und Menschen, greift gern brisante Themen auf wie Jugendprobleme, Sekten, Fragen der Gewalt in unserer Gesellschaft, Themen wie Tod und Isolation. Aber er beläßt seine Stoffe nie im Beschreibenden, denn er hat sich eine Erzählweise erarbeitet, die ihm ständig Grenzüberschreitungen erlaubt, die es zuläßt, Realität aufzubrechen und dahinterliegende Strukturen, Ängste oder Traumata freizulegen. 1936 in Rainbach geboren, lebt Zauner nach Studium und Auslandsaufenthalten wieder in seinem Geburtsort, einem 50-Häuser Dorf an der österreichisch-bayerischen Grenze, als feier Schriftsteller. Vielleicht sind es gerade dieses Einzelgängerische und die Nachbarschaft der 'einfachen Leute', die Zauners künstlerische Position mitgeprägt haben, denn im Gegensatz zur österreichischen literarischen Gepflogenheit ist er weder autistisch noch sprachverliebt. Was ihn auszeichnet, ist die Dichte seiner Menschenbilder, ist seine ursprüngliche Sinnlichkeit, mit jenem dunklen Grundton, der ihn mit seinem engeren Landsmann Alfred Kubin verbindet.'

Dieser Text ist ein gekürzter Ausschnitt aus Emmerich Schierhubers Dissertation "Friedrich Ch. Zauner, sein Leben und sein dramatisches Schaffen bis 1981" an der Universität Wien

 

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer überreicht Friedrich Ch. Zauner die Urkunde zur Auszeichnung mit dem Berufstitel ,Professor'

Preise und Ehrungen

Preis im Olympischen Kunstwettbewerb für die österreichische Jugend, Wien 1955
Premio Heraldo für die Aufführung des Jahres „Aquelarre“ (Spuk), Mexico City, 1972
Förderungspreis für Literatur des Theodor-Körner-Stiftungsfonds 1973
Fernsehspielpreis beim Drehbuchwettbewerb des ORF für „Job für Kutschera“ 1975 Buchprämie des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst für „Dort oben im Wald bei diesen Leuten“ Wien, 1981
Kulturpreis des Landes Oberösterreich für Literatur 1985
Hans-Czermak-Preis des Verbandes Wiener Volksbildung für „Hundstage“, Wien, 1992
Buchprämie des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst für „Das Ende der Ewigkeit“, Wien, 1992
'Früchte vom Taubenbaum' - OÖ Buch des Jahres 1995
Verleihung der Ehrenbürgerwürde durch die Gemeinde Rainbach, 1996
Verleihung des Berufstitels Professor durch den österreichischen Bundespräsidenten Dr. Klestil, 1998
Ehrennadel in Gold der AK Oberösterreich, Linz 2000
Kulturmedaille des Landes Oberösterreich überreicht durch Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, 2001
Heinrich-Gleißner-Preis, Linz, 2003
Franz-Theodor-Csokor-Preis des Österreichischen P.E.N.-Clubs überreicht durch Präsident Univ. Prof. Dr. Wolfgang Greisenegger, Wien, 2006

Werkverzeichnis

 

Bücher

 

Von draußen rein. Theaterstück. Wien: Jugend und Volk, 1976

Zieleinlauf. Hörspiel. Sonderdruck aus Facetten `79, Kulturamt der Stadt Linz

Dort oben im Wald bei diesen Leuten. Roman. Wien: Paul Zsolnay, 1981
Als Fortsetzungsroman in Wien: Arbeiterzeitung, ab August 1981
Dramatisierung durch den Südwestfunk Baden Baden, 1982
In tschechischer Übersetzung durch Jana Pecharová: Tam nahore v lese u tech lidi, Prag: Práce, 1986
Verfilmung durch die ARD, Berlin: Sender Freies Berlin, 1990
In türkischer Übersetzung durch Selςuk Ünlü: Ormandaki Yabancıların Sırrı, Konya: Inci, 1994
Auflesung auf Kassetten durch den Österreichischen Blindenverband, Wien
Edition Geschichte der Heimat, Gesammelte Prosa, Band III, Grünbach, 2000
Taschenbuchausgabe, Verlag Ennsthaler, Steyr, 2006

Ypsilon. Monolog. Linz: Die Linzer Bücherei Band 20, 1981
Steyr: Ennsthaler Verlag, Edition Neunzig, 2005 (Der Vergessene)

Reportage. Spiel. Literatur im Scheinwerfer, Linz, 1982

Archaische Trilogie. Drei Theaterstücke. Innsbruck: Universitätsverlag Wagner, 1982

Spuk. Theaterstück. Wien, München: Thomas Sessler, 'Der Souffleurkasten', 1982

Job für Kutschera. Eine skurrile Geschichte. Sonderdruck aus Facetten `82, Kulturamt der Stadt Linz

Oberösterreich. Bildband, dreisprachig. Innsbruck: Pinguin, 1984

Die Entdeckung des Herrn Kalander. Eine skurrile Geschichte. Sonderdruck aus Facetten `84, Kulturamt der Stadt Linz

Scharade. Erzählung. München: Bertelsmann, 1985
Lizenzausgabe für den Bertelsmann Club: Gütersloh, 1986
In türkischer Übersetzung durch Selςuk Ünlü: Resimdeki Kadin: Konya: Inci, 1994
In amerikanischer Übersetzung durch Michael Roloff: Charade, Riverside: Ariadne, 1994
Auflesung auf Kassetten durch den Österreichischen Blindenverband, Wien
Auflesung auf Kassetten durch den Deutschen Blindenverband, Stuttgart
Edition Geschichte der Heimat: Grünbach, Reihe Gesammelte Prosa, Band I 1998
In bengalischer Übersetzung durch Mihir Ganguly: Rahasyamay Alekhya, Rama Bandyopadhyay, Kalkutta 2008
Verlag Freya: Linz, 2010
In der albnischen Übersetzung durch Ferdinand Laholli: Enigma, Shtëpia Botuese 2012

Lieben und Irren des Martin Kummanz. Roman. Recklinghausen: Georg Bitter Verlag und Wien: Österreichischer Bundes Verlag, 1986
Taschenbuchausgabe, München: Deutscher Taschenbuch Verlag, dtv, 1988
Edition Geschichte der Heimat: Grünbach, Reihe Gesammelte Prosa, Band IV 2001

Bulle. Erzählung. München: Bertelsmann, 1986
In türkischer Übersetzung durch Selςuk Ünlü: Sampiyon, Konya: Inci, 1994
Auflesung auf Kassetten durch den Österreichischen Blindenverband, Wien
Auflesung auf Kassetten durch den Deutschen Blindenverband, Stuttgart
Edition Geschichte der Heimat: Grünbach, Reihe Gesammelte Prosa, Band II 1999

Das Ende der Ewigkeit. Romanfolge. Band I - Im Schatten der Maulwurfshügel. Grünbach: Edition Geschichte der Heimat, 1992
Buchprämie des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst 1992
Auflesung auf Kassetten durch den Österreichischen Blindenverband, Wien
Auflesung auf Kassetten durch den Deutschen Blindenverband, München
Als Fortsetzungsroman in Wien: Österreichisches Hausfrauen Journal, ab März 1995
Als Fortsetzungsroman in Wien: BäckerStolz, ab März 1995
Als Fortsetzungsroman in OÖ Nachrichten ab März 1998
Als Fortsetzungsroman im Bistumsblatt Passau, ab März 2003
Als Fortsetzungsroman in OÖ Nachrichten ab 21.Juni 2008

Aller Tage Abend/Kidnapping. Zwei Theaterstücke. Steyr: Ennsthaler, Edition Neunzig, 1993

Das Ende der Ewigkeit. Romanfolge. Band II - Und die Fische sind stumm. Grünbach: Edition Geschichte der Heimat, 1993
Auflesung auf Kassetten durch den Österreichischen Blindenverband, Wien
Auflesung auf Kassetten durch den Deutschen Blindenverband, München
Als Fortsetzungsroman in OÖ Nachrichten ab November 1998

Innviertel. Bildband. Linz: Landesverlag, 1993

Das Ende der Ewigkeit. Romanfolge. Band III - Früchte vom Taubenbaum. Grünbach: Edition Geschichte der Heimat, 1994
OÖ Buch des Jahres 1995
Auflesung auf Kassetten durch den Österreichischen Blindenverband, Wien
Auflesung auf Kassetten durch den Deutschen Blindenverband, München

Passion. Bühnentext. Steyr: Ennsthaler Verlag, Edition Neunzig, 1996

Das Ende der Ewigkeit. Romanfolge. Band IV - Heiser wie Dohlen. Grünbach: Edition Geschichte der Heimat, 1996
Auflesung auf Kassetten durch den Österreichischen Blindenverband, Wien
Auflesung auf Kassetten durch den Deutschen Blindenverband, München

Auf den zweiten Blick Linz. Anthologie, (Hrsg.). Steyr: Ennsthaler Verlag, Edition Neunzig, 1997

Das Grab ist leer. Bühnentext. Steyr: Ennsthaler Verlag, Edition Neunzig, 1998

İbrahim ve İshak - İmtihan (Abraham und Isaak oder die Prüfung) zweisprachige Ausgabe türkisch-deutsch Übersetzung Selςuk Ünlü, Konya, 2000

Zeichen und Wunder. Bühnentext. Steyr: Ennsthaler Verlag, Edition Neunzig, 2000

Der Rufer in der Wüste Johannes. Bühnentext. Steyr: Ennsthaler Verlag, Edition Neunzig, 2001

Als er anklopfte, der mit seiner Knochenhand, Requiem. Steyr: Ennsthaler, Edition Neunzig, 2003
In serbischer Übersetzung durch Milos Okuka: Кад покуца онај, својом кошчатом руком, Verlag Αрхипелаг, Belgrad, 2007

Der Vergessene. Erzählung. Steyr: Ennsthaler Verlag, Edition Neunzig, 2005

Hiob oder Aus dem heiteren Himmel, Ruth oder Warum ich Augen habe der Grund bist du, Zwei Stücke. Steyr: Ennsthaler Verlag, Edition Neunzig, 2010

Abraham im ägyptischen Exil und Abraham und Isaak oder Die Prüfung, Zwei Stücke. Steyr: Ennsthaler Verlag, Edition Neunzig, 2011

Ausgewählte Dramen (Seçme Oyunlar) ins Türkische übersetzt von Fatih Tepebaşılı, Konya, Verlag ÇİZGİ, 2011

König David und Von Jakob, Josef und seinen Brüdern, Zwei Stücke. Steyr: Ennsthaler Verlag, Edition Neunzig, 2012

Exodus. Ein Moses-Roman. München: morgenroth media, 2012

Tamar oder Wie eine Stele, Simson oder Die Kraft und die Sendung, Zwei Stücke. Steyr: Ennsthaler Verlag, Edition Neunzig, 2013

Das Joch der Erde, Eine amerikanische Trilogie, München: morgenroth media 2013

 

 


Bühnenstücke

 

Spuk. U Linz: Landestheater, 16.04.1971
In spanischer Übersetzung durch Brigida Alexander: Aquelarre, Mexico City, 1972
In slowenischer Übersetzung durch Erwin Fritz: Strah, Nova Gorica, 11.1.1973
In amerikanischer Übersetzung durch Walter Schanzer: Spook, New York, 1974
In englischer Übersetzung durch Johannes Mattivi: Good night, kids, London 1994
Abgedruckt in Facetten '70, Literarischen Jahrbuch der Stadt Linz. Wien: Jugend und Volk, 1970
Als Buch erschienen in der Reihe Der Souffleurkasten, Wien: Thomas Sessler Verlag, 1982
Hayalet, abedruckt in Seçme Oyunlar (Ausgewählte Dramen) ins Türkische übersetzt von Fatih Tepebaşılı, Konya, Verlag ÇİZGİ, 2011

Kobe Beef. U Wien: Experiment am Lichtenwerd, im Rahmen der Wiener Festwochen, 15.03.1973
Abgedruckt in Archaische Trilogie, Innsbruck: Universitätsverlag Wagner, 1982

Fiktion. U Graz: Schauspielhaus, 26.10.1975
In schweizerdeutscher Übersetzung von Pierre Kocher: Fikzioon, Freiburg 1983
Abgedruckt in Archaische Trilogie, Innsbruck: Universitätsverlag Wagner, 1982
Hayalet, abedruckt in Seçme Oyunlar (Ausgewählte Dramen) ins Türkische übersetzt von Fatih Tepebaşılı, Konya, Verlag ÇİZGİ, 2011

In türkischer Übersetzung durch Fatih Tepebaşılı: Kurmaca, Konya 2011
Abgedruckt in Seςme Oyunkar, Verlag CIZGI, Konya, 2011

Von draußen rein. U Wien: Theater im Zentrum, 10.05.1976
Als Buch erschienen in Wien: Verlag für Jugend und Volk, 1976

Deserteure. U Bern: Theater am Zytglogge, 10.01.1977
Abgedruckt in Archaische Trilogie, Innsbruck: Universitätsverlag Wagner, 1982
Kurmaca, abedruckt in Seçme Oyunlar (Ausgewählte Dramen) ins Türkische übersetzt von Fatih Tepebaşılı, Konya, Verlag ÇİZGİ, 2011

Reportage. U Linz: Literatur im Scheinwerfer, 10.01.1982
Abgedruckt in Facetten '77, Literarisches Jahrbuch der Stadt Linz, Wien: Jugend und Volk, 1977
Als Sonderdruck:. Literatur im Scheinwerfer, Linz, 1982

Menschenskinder. U Salzburg: Landestheater, 10.02.1980
Aufzeichnung der Aufführung aus dem Landestheater Salzburg, ORF, 26.07.1980

Kidnapping. U Salzburg: Landestheater, 08.02.1981
In amerikanischer Übersetzung durch Walter Schanzer: Kidnapping, New York, 1982
In spanischer Übersetzung durch Brigida Alexander: Secuestro, Mexico City, 1982
In englischer Übersetzung durch Johannes Mattivi: Kidnapping, London, 1995

Ypsilon. U Monolog. Wien: Theater beim Auersperg, 20.05.1985
Als Buch erschienen in Linz: Die Linzer Bücherei Band 20, 1981

Aller Tage Abend. U Linz: Landestheater, 29.10.1989
In spanischer Übersetzung durch Brigida Alexander: No es el fin del mundo, Mexico City, 1993
In italienischer Übersetzung durch Flavia Foradini: Spalle al muro, Lugano, 1995
Abgedruckt in der italienischen Theaterzeitschrift ‚Sipario’, Ausgabe 8, 2006
In englischer Übersetzung durch Kate Reich: Day of Reckoning, Melbourne, 1996
In niederländischer Übersetzung durch Hilde Joris: Altijd avond, Nederlands Kamer Toneel, Antwerpen, 1999
In englischer Übersetzung durch Margret Forsyth, International Theatre Symposium Dublin, 1999

Mirakel Mirakel. U Wien: Graumanntheater, 16.10.1991
Ungarische Übersetzung durch Ildikó Frank, Szekszard, 2010

U für X. U Pucking: Rampenlicht, 22.04.1995
In niederländischer Übersetzung durch Adrie Kuik: Verliezers leven langer, Den Haag, 1998

Das Joch der Erde. U Wien: Volkstheater, 20.11.1996 (Der Aufstieg der Regina G.)
In englischer Übersetzung durch Johannes Mattivi: A Handful of Earth, New York Fall-Festival, 1994
In amerikanischer Übersetzung durch Johannes Mattivi und Agnes Bernelle: A Handful of Earth in new anthology of contemporary austrain folk plays, Ariadne, Riverside, 1996
Abgedruckt in Das Joch der Erde, Eine amerikanische Trilogie, München: morgenroth media 2013

Nix für ungut, Jungenbühne zeitlos, Eferding, 15.09.2000

İbrahim ve İshak – İmtihan, (Abraham und Isaak), Tiyatro Bülümü, Konya, 29.09.2000
Theaterinitiative Thespis, Emmauskirche Bad Griesbach, 17.11.2005
Abgedrcukt in Abraham im ägyptischen Exil und Abraham und Isaak oder Die Prüfung, Zwei Stücke. Steyr: Ennsthaler Verlag, Edition Neunzig, 2011

Passion. U Die Rainbacher Evangelienspiele, 10.06.2004
Als Buch erschienen in Steyr: Ennsthaler Verlag, Edition Neunzig, 1996

Als er anklopfte, der mit seiner Knochenhand, ein literarisch-musikalisches Requiem, Minoriten Wels, 28.10.2004
Als Buch erschienen in Steyr: Ennsthaler Verlag, Edition Neunzig, 2003

Zeichen und Wunder. U Die Rainbacher Evangelienspiele, 09.06.2005
Als Buch erschienen in Steyr: Ennsthaler Verlag, Edition Neunzig, 2000

Johannes der Täufer. U Die Rainbacher Evangelienspiele, 15.06.2006
Als Buch erschienen in Steyr: Ennsthaler Verlag, Edition Neunzig, 2001

Das Grab ist leer. U Die Rainbacher Evangelienspiele, 15.06.2007
Als Buch erschienen in Steyr: Ennsthaler Verlag, Edition Neunzig, 1998

Hiob. U Die Rainbacher Evangelienspiele, 11.06.2009
Abgedruckt in Hiob oder Aus dem heiteren Himmel - Ruth oder Warum ich Augen habe der Grund bist du, Zwei Stücke. Steyr: Ennsthaler Verlag, Edition Neunzig, 2010

Ruth. U Die Rainbacher Evangelienspiele, 17.06.2010
Abgedruckt in Hiob oder Aus dem heiteren Himmel - Ruth oder Warum ich Augen habe der Grund bist du, Zwei Stücke. Steyr: Ennsthaler Verlag, Edition Neunzig, 2010

Abraham im ägyptischen Exil. U Die Rainbacher Evangelienspiele, 17.06.2011
Abgedruckt in Abraham im ägyptischen Exil und Abraham und Isaak oder Die Prüfung, Zwei Stücke. Steyr: Ennsthaler Verlag, Edition Neunzig, 2011

König David. U Die Rainbacher Evangelienspiele, 14.06.2012
Abgedruckt in König David und Von Jakob, Josef und seinen Brüdern, Zwei Stücke. Steyr: Ennsthaler Verlag, Edition Neunzig, 2012

 

 

 


Hörspiele

Spuk. U Norddeutscher Rundfunk Hamburg, 14.10.1970
ORF Ö1, Wien, 30.06.1971

Todeszone. U ORF Oberösterreich, 29.11.1971

Geschäfte Geschäfte Geschäfte. U ORF Oberösterreich, 19.08.1972

Hundstage. (Hunde bevorzugt) U ORF Ö1, Wien, 27.03.1973
Hundstage. U Köln Westdeutscher Rundfunk, 28.07.1973
RTV Slovenija, (Pasji dnevi) Ljubljana, 14.01.1992
Abgedruckt in Facetten '74, Literarisches Jahrbuch der Stadt Linz, Wien: Jugend und Volk, 1974
In türkischer Übersetzung durch Mustafa Çakir: Zor Günler, in Çağdas Avusturya Edebıyati Seςkisi, Eskişehir, 1994

Fiktion. (Abtritt) U Saarbrücken Saarländischer Rundfunk, 01.04.1974
U ORF Oberösterreich, 07.05.1975
U Radio DRS, (Abträtte) Zürich, 29.05.1975
U Radio DRS, Bern, 13.03.1981
Abgedruckt in Facetten '75, Literarisches Jahrbuch der Stadt Linz, Wien: Jugend und Volk, 1975

Job für Kutschera. U ORF Oberösterreich, 30.11.1975

Zwutschkerl. U Bayerischer Rundfunk München, 16.05.1976
U ORF Oberösterreich (Von draußen rein) 18.08.1980

Deserteure. U Radio DRS, Bern, 29.05.1976

Zieleinlauf. U ORF Oberösterreich für Ö1, 31.08.1977
Abgedruckt in Facetten '79, Literarisches Jahrbuch der Stadt Linz, Wien: Jugend und Volk, 1979
In türkischer Übersetzung durch Ali Gültekin: Hedefe Doğru, in in Çağdas Avusturya Edebıyati Seςkisi, Eskişehir, 1994

Reportage. U Stuttgart Süddeutscher Rundfunk, 09.07.1978
U Radio DRS, Zürich,
Abgedruckt in Facetten '77, Literarisches Jahrbuch der Stadt Linz, Wien: Jugend und Volk, 1977

Dort oben im Wald bei diesen Leuten (Recheuz). U Radio DRS Bern, 08.06.1978
U ORF Ö1 (Oben im Wald bei diesen Leuten) Wien, 19.09.1978
U Süddeutscher Rundfunk (Recherchen), Stuttgart, 22.10.1979
U Südwestfunk (Romandramatisierung) Baden Baden, 1982

Land. U ORF Oberösterreich für Ö1, 21.11.1978
Abgedruckt in Das Joch der Erde, Eine amerikanische Trilogie, München: morgenroth media 2013

Ypsilon (Anrufe). U ORF Ö1, Wien, 03.06.1980

Die Entdeckung des Herrn Kalander. U ORF Ö1, Wien, 18.01.1981
Abgedruckt in Facetten '84, Literarischen Jahrbuch der Stadt Linz. Wien: Jugend und Volk, 1984

Charisma. U ORF Ö1, Wien, 16.04.1985

Katz im Sack. Funkkomödie. U ORF Oberösterreich und Bayerischer Rundfunk München, 15.02.1987

Geiselnahme. U ORF Oberösterreich, 23.08.1992

U für X (Gewonnen!). ORF Oberösterreich, 13.03.1994

Aller Tage Abend (Spalle al muro). U RTSI, Radio della Svizzera Italiana 26.03.1995 und RAI 2, Rom, 30.09.1995

Grothum Haus. U. ORF Oberösterreich, 08.01.2000
Abgedruckt in Das Joch der Erde, Eine amerikanische Trilogie, München: morgenroth media 2013

Nekrolog. U. ORF Oberösterreich, 09.01.2000
Abgedruckt in Das Joch der Erde, Eine amerikanische Trilogie, München: morgenroth media 2013

Die Prüfung. U ORF Oberösterreich, 08.06.2003

 

Hörbilder:

Info-Show Linz. U. ORF Oberösterreich, 23.09.1979

Grenzgänger. U. ORF Oberösterreich, 11.12.1981

Die zwei Leben des Johann T. U. ORF Oberösterreich, 14.08.1982

Was ist das, Heimat? U. ORF Oberösterreich, 24.10.1982

D’ Musiprob. U. ORF Oberösterreich, 13.01.1983

Treibjagd. U. ORF Oberösterreich, 23.09.1983

Arbeit als Muse. U. ORF Oberösterreich, 01.11.1985

Am Rande von Pfaffstätt. U. ORF Oberösterreich, 25.12.1990

 

Funkerzählungen:

Der Sonntagsausflug. U. ORF Oberösterreich, 19.04.1987

Nachricht von der Front. U. ORF Oberösterreich, 09.01.1994

Stimmt an das Lied der hohen Braut. U. ORF Oberösterreich, 01.05.1996

 


Filme

 

Job für Kutschera. TV-Film. ORF, Wien, 10.09.1975
Rundfunkfassung. ORF Oberösterreich, 30.11.1975
Abgedruckt in Facetten '82, Literarisches Jahrbuch der Stadt Linz, Wien: Jugend und Volk, 1982

Wegen Renovierung geschlossen. TV-Film. ZDF, Mainz, 21.04.1976

Im Sauwald. TV-Film. ORF, Wien, 04.02.1977

Land und Leute am Inn. TV-Feature. ORF, Wien, 17.06.1979

Die oberösterreichische Donau. TV-Feature. ORF, Wien, 05.08.1979

Menschenskinder. Aufzeichnung einer Aufführung des Landestheaters Salzburg. ORF, Wien, 26.07.1980

Das Mondseeland. TV-Feature. ORF, Wien, 07.07.1981

Oberösterreich im Flug. TV-Feature. ORF, Wien, 09.06.1985

Xander Vrüpp macht Geschäfte. TV-Film. ORF, Wien,  28.06.1984

Xander Vrüpp gibt ein Beispiel. TV-Film. ORF, Wien, 02.09.1985

Xander Vrüpp wünscht alles Gute zum Geburtstag. TV-Film. ORF, Wien, 06.09.1986

Dort oben im Wald bei diesen Leuten. Romanverfilmung. ARD, Sender Freies Berlin, 01.04.1990

St. Peter, das verschwundene Dorf. Filmfeature. Pro omnia, Linz, 1997

 


Musikalische Werke

 

Gunter Waldek: Das ist mein Land, Kantate für Sopran, Sprecher, gemischten Chor und Orchestergruppen, Text: Friedrich Ch. Zauner, unter Verwendung von Gedichten aus ‘Meine Liebe - Mein Land’ von Roswitha Zauner, Ried, 02.10.1998

Marco Lembke: Passion, nach Texten von Friedrich Ch. Zauner für gemischten Chor, Orgel und Schlagwerk ad libitum, 2002

Thomas Doss: Passion, Bühnenmusik, 2002

Marco Lembke: Die Prüfung, 8 Szenen zum Hörspiel von Fr. Ch. Zauner, für 2 Oboen, Horn in F, 2 Fagotte, Becken und Knabensopran, 2002

Fridolin Dallinger: Passion, Bühnenmusik, Eferding 2004

Fridolin Dallinger: Als er anklopfte, der mit seiner Knochenhand, ein literarisch-musikalisches Requiem, Eferding 2004

Fridolin Dallinger: Zeichen und Wunder, Bühnenmusik, Eferding 2005

Fridolin Dallinger: Der Rufer in der Wüste, Johannes, Bühnenmusik, Eferding 2005

Fridolin Dallinger: Das Grab ist leer, Bühnenmusik, Eferding 2006

Gunter Waldek: Hiob, Linz 2009

Gunter Waldek: Ruth, Linz 2010

Clemens Huber: Abraham im ägyptischen Exil, Linz 2011

Robert Pockfuß und Bernhard Höchtel: König David, Wien 2012

Robert Pockfuß und Bernhard Höchtel: Von Jakob, Josef und seinen Brüdern, Wien 2013

 

 


CDs

 

Das ist mein Land, Kantate, Text: Friedrich Ch. Zauner, unter Verwendung von Gedichten von Roswitha Zauner, Musik Gunter Waldek, recordet by Landesmusikdirektion, Linz 1998

Zauner liest Zauner: Dort oben im Wald bei diesen Leuten, produziert von M.M.Studio H. Wiesinger, 1999

Zauner liest Zauner: Im Schatten der Maulwurfshügel, produziert von M.M.Studio H. Wiesinger, 2000

„Das Ende der Ewigkeit“ Neun Kompositionen nach dem gleichnamigen Romanzyklus. Komposition und Gitarre Josef Redinger, produziert by PAO Records, Diersbach, 2002

 

 

 

 

 

Sekundärliteratur

Selbständige Buchveröffentlichungen über Friedrich Ch. Zauner

 

Helga Rudelstorfer: Friedrich Ch. Zauner. Ein moderner österreichischer Schriftsteller im Literaturunterricht an der Hauptschule.
Pädagogische Akademie Linz, 1982

Emmerich Schierhuber: Friedrich Ch. Zauner. Sein Leben und sein dramatisches Schaffen.
Dissertation. Universität Wien, 1984

Diverse: Vorbestraft. Jugend und Kriminalität. Unter Einbeziehung von Fr. Ch. Zauners Buch 'Lieben und Irren des Martin Kummanz'
Unterrichtsprojekt für Hauptschulen, Linz, 1992

Ayse Tezci: Die Solidarität unter den Leuten in dem Roman 'Dort oben im Wald bei diesen Leuten' von Friedrich Ch. Zauner.
Diplomarbeit Universität Konya, 1994

Bilgin İlyasoğlu: Die Kunstbetrachtung in Friedrich Ch. Zauners Roman Scharade.
Diplomarbeit Universität Konya 1995

Walter Kohl, Hrsg.: Die Rampe, Hefte für Literatur, Porträt Friedrich Ch. Zauner, Rudolf Trauner Verlag, Linz, 1996

Univ. Prof. Dr. Selςuk Ünlü: Friedrich Ch. Zauner'in Romanlarinda İlişki Krizi Beziehungskrise im Romanwerk Friedrich Ch. Zauners) Wissenschaftliche Abhandlung, Verlag Damla, Türkei, 1996

Selςuk Ünlü: Gesammelte Arbeiten über Friedrich Ch. Zauner der Germanistischen Abteilung an der Selςuk Universität Konya; 1999

Salih Özenici: Das Dorf in Friedrich Ch. Zauners Romantetralogie „Das Ende der Ewigkeit“, Dissertation, Universität Konya, 1999

Gerald Rettenegger: „Das Ende der Ewigkeit“, ein Romanzyklus von Friedrich Ch. Zauner, Edition Geschichte der Heimat, Grünbach, 2002

A. Pindelski: „Das Ende der Ewigkeit“, Kritiken und Reaktionen über Friedrich Ch. Zauners Opus Magnum, Verlag Ennsthaler, Edition Neunzig, 2002

Univ. Prof. Dr. Selςuk Ünlü: Studien zum epischen Werk Fr. Ch. Zauners,
Universität Konya, 2002

Alfred Pittertschatscher: Die Lebenskraft eines Zeitalters liegt nicht in seiner Ernte, sondern in seiner Aussaat, Laudatio, herausgegeben von Kulturverein Heinrich Gleißner Haus, Linz, 2003

A. Pindelski: Friedrich Ch. Zauner Aus seinem Leben, Anekdoten – Geschichten – Kuriosa von 1936 bis 1965, Ennsthaler Verlag, Steyr, 2005

Christine Wiener: Frauenbilder in Friedrich Ch. Zauners Romantetralogie Das Ende der Ewigkeit, Diplomarbeit, Universität Innsbruck, 2006

Hans Würdinger u.a.: Die Rainbacher Evangelienspiele Ein etwas anderes Theater, Ennsthaler Verlag, Steyr, 2007

A. Pindelski: Erlesenes, Erhörtes, Unerhörtes über Friedrich Ch. Zauner, Fundstücke von 1965 bis 1996, Ennsthaler Verlag, Steyr, 2008

Manuela Kloibmüller: „Die Rainbacher Evangelienspiele“, Eine Untersuchung zur Entstehung und Umsetzung eines Theaterprojektes im ländlichen Raum, Diplomarbeit; Universität Wien, 2008

Meinir Edmunds: Eben mehr als eine Dorfgeschichte: A Study and Assessment of Friedrich Ch. Zauner’s Tetralogy Das Ende der Ewigkeit, Dissertation, Bangor University, Wales, 2010

Ayse Yaçin: Der Aussenseiter in den großen Erzählungen Friedrich Ch. Zauners, Diplomarbeit , T,C. Selçuk Universität Konya, 2010

Gürol Zeyrek: Entfremdung in Friedrich Ch. Zauners Romanwerk, Diplomarbeit , T,C. Selçuk Universität Konya, 2010

Peter Pabisch: Maulwurfshügel, Taubenbaum und eine Honda, Interviews mit Friedrich Ch. Zauner und Roswitha Zauner zu ihrer literarischen Arbeit (DVD im Anhang) Zusammenarbeit mit Pamela Castaldi und Leslie Sandoval, Language Learning Center, The University of New Mexico in Albuquerque, serie universitas international, morgenroth media, München 2012

Peter Pabisch: Voll der Erwartung, Die Rainbacher Evangelienspiele zu Friedrich Ch. Zauner, Von Jakob, Josef und seinen Brüdern, zweisprachige Ausgabe deutsch-englisch, serie universitas international, morgenroth media, München 2014

 

 

Sekundärliteratur in Büchern, Aufsätze und Vorträge

Wilhelm Bortenschlager: Theaterspiegel, Führer durch das moderne Schauspiel, Band 4, Verlag Welsermühl, München-Wels, 1972

Gregor‑Dietrich in: Der Schauspielführer, Verlag Anton Hiersemann, Stuttgart, 1976

Wilhelm Bortenschlager in: Kreativ‑Lexikon, Österreichische Dramatiker der Gegenwart, Österr. Verlagsanstalt, Wien, 1976

Werner Schuder in: Kürschners Deutscher Literatur‑Kalender, Walter de Gruyter Verlag, Berlin, 1981

Die Familie: Aktive Begegnung mit der Kunst, Wien, Nr. 6, 1981

Kurt Becsi in: Archaische Trilogie, Universitätsverlag Wagner, Innsbruck, 1982

Friedrich Wagner in: Spuk, Thomas Sessler Verlag, Wien, 1982

Hans Weigel in: Das Schwarze sind die Buchstaben, Styria Verlag, Graz, 1983

Herbert Lederer in: Im Alleingang, Österreichischer Bundesverlag, Wien, 1984

Wilhelm Bortenschlager in: Deutsche Literaturgeschichte, Band 2, Von 1945 bis zur Gegenwart, Verlag Leitner, Wien, 1986

Der Literatur Brockhaus, Band 3, F.A. Brockhaus, Mannheim 1988

Egon Notenjakob in: TV-Filmlexikon, Wien, 1992

Wolfgang Seibel in: Walter Killy Literaturlexikon, Band 12, Bertelsmann Lexikon Verlag, Gütersloh /München 1992

Kulturni léto: Spisolvatel Friedrich Ch. Zauner, Cheb, 1993

Who is Who, Verlag für Promintenenzyklopädien, Zug, 1993

Stückebörse, IG Autoren, Wien, 1994

Michael Roloff in: Charade, Ariadne Press, Riverside, 1994

Karl‑Markus Gauß in: Der Weg entsteht im Gehen, 5 Jahre Edition Geschichte der Heimat, Grünbach, 1995

Rudolf Muhr, Richard Schrodt, Peter Wiesinger: Österreichisches Deutsch, Linguistische, sozialpsychologische und sprachpolitische Aspekte einer nationalen Vatiante des Deutschen, Verlag Hölder-Pichler-Tempsky, Wien, 1995

Katalog‑Lexikon, Zur österreichischen Literatur des 20. Jahrhunderts, Wien, 1995

Karl‑Markus Gauß in: O Österreich!, Göttinger Sudelblätter, Wallstein Verlag, Göttingen, 1995

Gerhard Ruis: Katalog-Lexikon zur österreichsichen Literatur des 20. Jahrhunderts, Verlag IG Autoren, Wien, 1995

Wolfgang Franz Sinhuber: Drama und Zeitgeist in Österreich von 1980 bis 1990, Dissertation an der Universität Wien Bd 9, WUV Universitätsverlag Wien, 1995

Reinhard Olt: Sprechen Österreicher deutsch?, in Österreich/Ostarrichi, Ennsthaler Verlag, Steyr, 1996

Wilhelm Bortenschlager in: Deutsche Literaturgeschichte, Band 3, Von 1983 bis 1996, Verlag Leitner, Wien, 1996

Emmerich Schierhuber: Ein oberösterreichischer Dichter unserer Zeit, in Die Rampe Porträt Friedrich Ch. Zauner, Verlag Rudolf Trauner, Linz, 1996

Hans Weigel: Viel Geheimnis in großartiger Epik, in Die Rampe Porträt Friedrich Ch. Zauner, Verlag Rudolf Trauner, Linz, 1996

Reinhold Reiterer: Die Überschaubarkeit der Welt, in Die Rampe Porträt Friedrich Ch. Zauner, Verlag Rudolf Trauner, Linz, 1996

Selςuk Ünlü: Von Liebe und ihren Schwierigkeiten, in Die Rampe Porträt Friedrich Ch. Zauner, Verlag Rudolf Trauner, Linz, 1996

Michael Roloff: Die Vielschichtigkeit der Innen- und Außenwelten, in Die Rampe Porträt Friedrich Ch. Zauner, Verlag Rudolf Trauner, Linz, 1996

Karl-Markus Gauß: Über Friedrich Ch. Zauner, in Die Rampe Porträt Friedrich Ch. Zauner, Verlag Rudolf Trauner, Linz, 1996

Jakob Ebner: "Das Ende der Ewigkeit" - linguistisch betrachtet, in Die Rampe Porträt Friedrich Ch. Zauner, Verlag Rudolf Trauner, Linz, 1996

Heinz Gerstinger: Immer die Bühne vor Augen, in Die Rampe Porträt Friedrich Ch. Zauner, Verlag Rudolf Trauner, Linz, 1996

Kurt Becsi: Unter der bunten Haut der Oberflächen, in Die Rampe Porträt Friedrich Ch. Zauner, Verlag Rudolf Trauner, Linz, 1996

Friedrich Wagner: Wer liebt denn so süße, kleine Biester nicht?, in: Die Rampe Porträt Friedrich Ch. Zauner, Verlag Rudolf Trauner, Linz, 1996

Franz Richter: Gestaltungskraft, in Die Rampe Porträt Friedrich Ch. Zauner, Verlag Rudolf Trauner, Linz, 1996

Alfred Pittertschatscher: Im Marathon gegen den Strom, in Die Rampe Porträt Friedrich Ch. Zauner, Verlag Rudolf Trauner, Linz, 1996

Margret Czerni: Ypsilon - Monolog für eine Stimme, in Die Rampe Porträt Friedrich Ch. Zauner, Verlag Rudolf Trauner, Linz, 1996

Walter Kohl: "Um Gottes willen - wie ich!", in Die Rampe Porträt Friedrich Ch. Zauner, Verlag Rudolf Trauner, Linz, 1996

Alois Hawlik: Xander Vrüpp, ein Wiener Strizzi aus dem Innviertel, in Die Rampe Porträt Friedrich Ch. Zauner, Verlag Rudolf Trauner, Linz, 1996

Renate Doppler: Wo ich daheim bin, in Die Rampe Porträt Friedrich Ch. Zauner, Verlag Rudolf Trauner, Linz, 1996

Alexander Giese: Hier wachsen die Bäume noch in den Himmel, in Die Rampe Porträt Friedrich Ch. Zauner, Verlag Rudolf Trauner, Linz, 1996

Prof. Dr. Selςuk Ünlü: Aufsätze zur Österreichischen Literatur, Kafka - Roth - Zauner, Damla, Konya 1996

Barbara und Gerd Auer: Jenseits von Altaussee – Karin Brandauer - ein Leben in Bildern, blickpunkte, Linz 1998/II

Gregor Riegler: Schlaf in de ganze Welt in oana Kugl, Edition Geschichte der Heimat, Grünbach, 1998

Jakob Ebner in Wie sagt man in Österreich? – Wörterbuch des österreichischen Deutsch, Duden Taschenbücher, 3. Auflage, Dudenverlag Mannheim, Leipzig, Wien, Zürich 1998

Gesamtkatalog Kaiser Verlag, Wien 1998

Karl-Markus Gauß: „Das Ende der Ewigkeit“, Friedrich Ch. Zauners literarische Chronik des Innviertels, in Das Innviertel, Porträt einer kulturellen Region, Ennsthaler Verlag, Steyr, 1998

Jörg Thunecke: „Weder Idylle noch Hölle: Friedrich Ch. Zauners Heimatroman-Zyklus: Das Ende der Ewigkeit“, in Modern Austrian Literature, University of California Riverside, Volume 31, Numbers 3/4 1998

Karl-Markus Gauß in Das Innviertel – Porträt einer kulturellen Region, Edition Neunzig, Ennsthaler Verlag, Steyr 1998

Selςuk Ünlü: Das Dorf bei Karin Brandauer und Friedrich Ch. Zauner – Parallelen zwischen Karin Brandauers Film „Im Sauwald“ und Friedrich Ch. Zauners Romantetralogie „Das Ende der Ewigkeit“ in Selςuk Ünlü: Gesammelte Arbeiten über Friedrich Ch. Zauner der Germanistischen Abteilung an der Selςuk Universität Konya; 1999

Ayse Tezci: Die Solidarität der Menschen in dem Roman „Dort oben im Wald bei diesen Leuten“ von Friedrich Ch. Zauner in Selςuk Ünlü: Gesammelte Arbeiten über Friedrich Ch. Zauner der Germanistischen Abteilung an der Selςuk Universität Konya; 1999

Bülent Güner: Wie sie im Buche stehen –Charakteranalysen der Personen in Friedrich Ch. Zaunes Roman „Dort oben im Wald bei diesen Leuten“ aus dem Text interpretiert in Selςuk Ünlü: Gesammelte Arbeiten über Friedrich Ch. Zauner der Germanistischen Abteilung an der Selςuk Universität Konya; 1999

Bilgin İlyasoğlu: Die Kunstbetrachtung in Friedrich Ch. Zauners Roman „Scharade“ in Selςuk Ünlü: Gesammelte Arbeiten über Friedrich Ch. Zauner der Germanistischen Abteilung an der Selςuk Universität Konya; 1999

Erdinς Yücel und Hasan Yılmaz: „Dies Bildnis ist bezaubernd schön“ –Das Frauenbild in Friedrich Ch. Zauners Roman „Scharade“ in Selςuk Ünlü: Gesammelte Arbeiten über Friedrich Ch. Zauner der Germanistischen Abteilung an der Selςuk Universität Konya; 1999

Salih Özenici: Friedrich Ch. Zauners Ende der Ewigkeit – Enzyklöpädie einer versunkenen Welt in Selςuk Ünlü: Gesammelte Arbeiten über Friedrich Ch. Zauner der Germanistischen Abteilung an der Selςuk Universität Konya; 1999

Dennis K. McIntire: International Authors and Writers Who’s Who, International Biographical Centre, Cambridge 1999

Klaus Zeyringer: Österreichische Literatur 1945 – 1998 – Überblicke, Einschnitte, Wegmarken, Haymon Verlag, Innsbruck 1999

Selςuk Ünlü: Das Dorf bei Karin Brandauer und Friedrich Ch. Zauner – Parallelen zwischen Karin Brandauers Film Im Sauwald und Friedrich Ch. Zauners Romantetralogie Das Ende der Ewigkeit in Modern Austrian Literature, University of California Riverside, Volume 32, Number 4 1999

Gerhard Zeillinger: Erste Sätze in Literatur und Kritik, Otto Müller Verlag Salzburg, 1999

Jörg Thunecke: Weder Idylle noch Hölle – Friedrich Ch. Zauners Heimatroman Das Ende der Ewigkeit in blickpunkte, Kulturzeitschrift, Heft 4/1999, Veritas Verlag Linz, 1999

Sabine Großpötzl: Friedrich Ch. Zauner Im Schatten der Maulwurfhügel, Fachbereichsarbeit Gymnasium Grieskirchen 1999

Berta Wieländer: Friedrich Ch. Zauner, Romanzyklus Das Ende der Ewigkeit“, Fachbereichsarbeit Gymnasium Grieskirchen 1999

Michaela Gruber: Im Schatten der Maulwurfshügel, Fachbereichsarbeit HBLA Elmberg 2000

Renate Stahl: „Deutsches Schriftsteller Lexikon“, Ein Querschnitt durch die deutschsprachige Literatur der Gegenwart, Verlag Bund Deutscher Schriftsteller, Dietzenbach, 2000

„Das Ende der Ewigkeit“, Über Friedrich Ch. Zauners gleichnamigen Romanzyklus, Vortrag von Dr. Mag. Markus Kreuzwieser, Vortragsreihe zur österreichischen Gegenwartsliteratur, Adalbert StifterHaus Linz, 04.05.2000

Das verschwundene Dorf, die entschwundene Vergangenheit, Vortrag von Prof. Dr. Selςuk Ünlü bei 4. Österreichisch-Amerikanische Filmgespräche , Wien, 27.05.2000

Selςuk Ünlü: Wie österreichisch ist die deutsche Sprache? Die Sprache in Friedrich Ch. Zauners Romantetralogie „Das  Ende der Ewigkeit“ Vortrag bei der Germanistentagung in Ljubljana, 02.06.2000

Selςuk Ünlü: Das Dorf bei Karin Brandauer und Friedrich Ch. Zauner – Parallelen zwischen Karin Brandauers Film „Im Sauwald“ und Friedrich Ch. Zauners Romantetralogie „Das Ende der Ewigkeit“ Vortrag im Adalbert StifterHaus Linz. 05.06.2000

Volker Kaukoreit und Kristina Pfoser: Die österreichische Literatur seit 1945 Eine Annäherung in Bildern, Philipp Reclam jun., Stuttgart 2000

Gottfried Glechner in Barfuß Laufen – Erinnerungen an eine Jugendzeit, Verlag Moserbauer Ried, o.J. (2000)

Franz Schwabeneder: „Dort oben im Wald bei diesen Leuten“ in Lynkeus, Hrsg. Christian Schacherreiter, Adalbert Stifter Institut Linz, 2001

Selςuk Ünlü: Wie österreichisch ist die deutsche Sprache? Die Sprache in Friedrich Ch. Zauners Romantetralogie „Das Ende der Ewigkeit“ in Prof. Dr. Süleyman Yildiz: Eröffnungsreden und Tagungsbeiträge – VII. Türksicher Germanistenkongress der Hacettepe Universität Ankara, 2001

Andreas Klimt: Kürschners Deutscher Literatur‑Kalender, K.G. Saur München/Leipzig 2001

Renate Stahl: „Deutsches Schriftsteller Lexikon“, Dritter Jahrgang, Bund Deutscher Schriftsteller, Dietzenbach, 2001

Stationen der Liebe, Kammerschauspielerin Julia Gschnitzer liest Texte von Friedrich Ch. Zauner, Thomas Mann und Marlen Haushofer, StifterHaus Linz, 09.03.2001

Gerhard Ruis: Literarisches Leben in Österreich, Verlag IG Autoren, Wien 2001

Prof. Dr. Selςuk Ünlü: Avusturya Modern Edebiyatı - Österreichische Moderne Literatur, Konya, 2001

Alexander Giese: Friedrich Ch. Zauner – Die literarische Aufbereitung von Zeitgeschichte am Beispiel einer oberösterreichischen Region in Felix Dieckmann „Köpfe“, Edition Neunzig, Ennsthaler Verlag Steyr 2001

Günter Kalliauer: Wilhelm Bortenschlager „Ein Chronist österreichischer Literatur“ in Felix Dieckmann „Köpfe“, Edition Neunzig, Ennsthaler Verlag Steyr 2001

Gunter Waldek: Von hörenswerter Klanglichkeit in Felix Dieckmann „Köpfe“, Edition Neunzig, Ennsthaler Verlag Steyr 2001

Karl-Markus Gauß: „Edition Geschichte der Heimat“ – Ein Verlag gibt der Heimat ihre Geschichte zurück in Felix Dieckmann „Köpfe“, Edition Neunzig, Ennsthaler Verlag Steyr 2001

Selςuk Ünlü: Das verschwundene Dorf - die entschwundene Vergangenheit – Ein Film von Andreas Sulzer und Friedrich Ch. Zauner in Maske und Kothurn: Das Märchen vom Glück, Heft 1, Böhlau Verlag Wien 2001

Wer ist Wer?, Verlag Schmidt Römhild, Lübeck, 2001

Selςuk Ünlü: „Krieg und Frieden am Inn“ oder die germanistische Lust am Vergleichen – Einordnungsversuche von Friedrich Ch. Zauners Tetralogie „Das Ende der Ewigkeit“ durch Kritiker und Philologen in A. Pindelski: „Das Ende der Ewigkeit“ – Kritiken und Reaktionen zu Friedrich Ch. Zauners Opus Magnum, Edition Neunzig, 2002

Heide Stockinger in Die Rampe Porträt Oskar Zemme, Trauner Verlag Linz, 2002

Präsentation der CD „Das Ende der Ewigkeit – Neun Kompositionen nach dem gleichnamigen Roman von Friedrich Ch. Zauner von Josef Redinger, Kubinsaal, Schärding, 20.04.2002

Liebe zur Natur, Liebe zur Kunst – Adalbert Stifter „Der Waldgänger“ und Friedrich Ch. Zauner „Scharade“ – Zwei große Erzählungen oberösterreichischer Dichter aus zwei Jahrhunderten im Vergleich, Vortrag Univ. Prof. Dr. Selςuk Ünlü, Adalbert StifterHaus Linz, 11.06.2002

Nicholas S. Law: 2000 Outstandig Intellectuals of the 21st Century, First Edition, Cambridge 2002

Selςuk Ünlü: Die Jahrhundertwende in Friedrich Ch. Zunaers Romantetralogie „Das  Ende der Ewigkeit“ in Univ. Prof. Dr. Selςuk Ünlü: Studien zum epischen Werk Fr. Ch. Zauners, Universität Konya, 2002

Selςuk Ünlü: Wie österreichisch ist die deutsche Sprache? Die Sprache in Friedrich Ch. Zauners Romantetralogie „Das Ende der Ewigkeit“ in Univ. Prof. Dr. Selςuk Ünlü: Studien zum epischen Werk Fr. Ch. Zauners, Universität Konya, 2002

Selςuk Ünlü: Liebe zur Natur, Liebe zur Kunst – Adalbert Stifter „Der Waldgänger“ und Friedrich Ch. Zauner „Scharade“ – Zwei große Erzählungen großer österreichischer Dichter aus zwei Jahrhunderten im Vergleich in Friedrich Ch. Zauners Romantetralogie „Das  Ende der Ewigkeit“ in Univ. Prof. Dr. Selςuk Ünlü: Studien zum epischen Werk Fr. Ch. Zauners, Universität Konya, 2002

Selςuk Ünlü: Gott, Kaiser, Vaterland – Die große Zeitenwende an Hand der Romantetralogie „Das  Ende der Ewigkeit“ in Univ. Prof. Dr. Selςuk Ünlü: Studien zum epischen Werk Fr. Ch. Zauners, Universität Konya, 2002

Walter Münz: Vor zehn Jahren begann Das Ende der Ewigkeit, Laudatio, Adalbert StifterHaus Linz, 02.10.2002

Gerald Rettenegger: Präsentation der Festschrift „Das Ende der Ewigkeit – Ein Romanzyklus von Friedrich Ch. Zauner“, Adalbert StifterHaus Linz, 02.10.2002

Walter Münz: Wandern durchs finstere Thal, Spurensuche in Friedrich Ch. Zauners Romanzyklus „Das Ende der Ewigkeit“, Vortrag in Österreichische Gesellschaft für Literatur Wien, 01.04.2003

Veronika Moser und Kollegen: Friedrich Ch. Zauner „Das Ende der Ewigkeit“ - Eine Arbeit im Rahmen des Wahlpflichtfaches Deutsch im Stiftsgymnasium Wilhering 2002/2003

Walter Münz: Nachwort in Als er anklopfte, der mit seiner Knochenhand, Ennsthaler Verlag, Steyr, 2003

Peter Paul Kaspar: Die nackte Madonna, Ennsthaler Verlag, Steyr, 2003

Die Fachgruppe Deutsch des Maturajahrgangs 2004 am Stiftsgymnasium Wilhering behandelte in einer Projektgruppe die Romantetralogie „Das Ende der Ewigkeit“, indem sie die Bücher aus verschiedenen Perspektiven betrachtete: Zeitreise ins alte Innviertel - Interview mit dem Autor – Gespräch mit einer Leserin der Elterngeneration – Gegenüberstellung der Situation der Jugend von und nach dem Ende der Ewigkeit – Vortrag der Schlussseiten des Tetralogie. Projektleiter Mag. Gerald Rettenegger, Wilhering 2004

„Als er anklopfte, der mit seiner Knochenhand“ in Lynkeus, Hrsg. Christian Schacherreiter, Adalbert Stifter Institut Linz, 2004

Selςuk Ünlü: Metinler ve Yorumları, Alman ve Avusturya Edebiyatı’ndan, (Texte und Kommentare zur deutschsprachigen Literatur) Konya 2004

Franz Richter: Gestaltungskraft in Programmheft Die Rainbacher Evangelienspiele, Rainbach, 2004

Alois Gimplinger: Beitrag in Programmheft Die Rainbacher Evangelienspiele, Rainbach, 2004

Rüdiger Görner ed: Politics in Literature, Gott, Kaiser, Vaterland, IUDICIUM Verlag, München, 2004

Walter Münz: Wandern durchs finstere Thal, Spurensuche, in Marion Jerschowa „Das Menetekel“. Ennsthaler Verlag Steyr, 2004

Selςuk Ünlü: Avusturya Edebiyatında Köy ve Çiftlik, M. Gruber, I. Tielsch ve Fr. Ch. Zauner’in eserlerinde bir inceleme, Konya 2004

Otmar Wenzel: Friedrich Ch. Zauner: „Das Ende der Ewigkeit“, Vortrag im Bildungshaus St. Franziskus Ried, 17.02.2005

Brita Steinwendtner und Hildemar Holl in 35 Jahre Rauriser Literaturtage, Verlag RL Rauris 2005

Hans Würdinger: Annäherung an einen Fremden in Programmheft Die Rainbacher Evangelienspiele, Rainbach, 2005

Selςuk Ünlü: Abraham, eine große Gestalt im Islam in Programmheft Die Rainbacher Evangelienspiele, Rainbach, 2005

Christine Riccabona, Erika Wimmer, Milena Meller: Ton Zeichen : Zeilen Sprünge, die Österreichischen Jungendkulturwochen 1950 – 1969 in Innsbruck, StudienVerlag Innsbruck, 2006

Selςuk Ünlü: Liebe zur Natur, Liebe zur Kunst – Adalbert Stifter „Der Waldgänger“ und Friedrich Ch. Zauner „Scharade“ – Zwei große Erzählungen großer oberösterreichischer Dichter aus zwei Jahrhunderten im Vergleich in Jahrbuch des Adalbert Stifter Institutes des Landes Oberösterreich, Band 9,10, Linz 2006

Friedrich Wagner: Wer liebt denn so süße, kleine Biester nicht? in Programmheft Spuk, Theaterinitiative Thespis Wien, 2006

Erwin Fritz: Črnošolki in Programmheft Spuk, Theaterinitiative Thespis Wien, 2006

Hans Würdinger: Ein Traum aus Fleisch und Feuer in Programmheft Die Rainbacher Evangelienspiele, Rainbach, 2006

Fridolin Dallinger: Im Gespräch in Programmheft Die Rainbacher Evangelienspiele, Rainbach, 2006

Doris Em: Ein Portrait des österreichischen Autors Friedrich Ch. Zauner mit einer Vorstellung seiner Romantetralogie Das Ende der Ewigkeit, Fachbereichsarbeit aus Deutsch,BG/BRG/BORG Schärding, 2007

Helena Mair: Heimat als zentrales Motiv in der österreichischen Literatur des 20.Jahrhunderts dargestellt an Hand Friedrich Ch. Zauners Romantetralogie „Das Ende der Ewigkeit“ Fachbereichsarbeit aus Deutsch, Gymnasium Dachsberg, 2007

Andreas Kurz: Stücke, die es zu spielen lohnt, in Im Blickpunkt, Linz, Nr.2/2007

Gérard Thiériot: La Heimat a l'epreuve de Dieu: les drames religieux de Friedrich Ch. Zauner, Vortrag beim französischen Germanistentag 2007, Université Stendhal Grenoble, 25.05.2007

Hans Würdinger: Das Spiel der vielen Fragen in Programmheft Die Rainbacher Evangelienspiele, Rainbach, 2007

Johanna Em im Gespräch in Programmheft Die Rainbacher Evangelienspiele, Rainbach, 2006

Doris Em, Fachbereichsarbeit: Ein Portrait des österreichischen Schriftstellers Friedrich Ch. Zauner mit einer Vorstellung seiner Romantetralogie Das Ende der Ewigkeit, Bundesrealgymnasium Schärding, 2007

Helena Mair, Fachbereichsarbeit: Heimat als zentrales Motiv in der in Literatur des 20. Jahrhunderts, dargestellt anhand Friedrich Ch. Zauners Romantetralogie Das Ende der Ewigkeit, Bundesrealgymnasium Dachsberg, 2007

Gojko Božović: Die letzte Erfahrung in Friedrich Ch. Zauner Als er anklopfte, der mit seiner Knochenhand, Verlag Arhipelag, Belgrad 2007

Hugo Schanovsky in Herzblut statt Tinte – Ein literarisches Leben, Gutenberg Linz, 2007

Prof. Peter Pabisch The University of New Mexico: Zwei Interviews mit Friedrich Ch. Zauner, Rainbach 12.12.2007

Prof. Peter Pabisch The University of New Mexico: Interview auf Video mit Friedrich Ch. Zauner, Rainbach 12.12.2007

Hans Würdinger: Ein Traum aus Fleisch und Feuer in Die Rainbacher Evangelienspiele Ein etwas anderes Theater, Ennsthaler Verlag, Steyr 2007

Hans Würdinger: Annäherung an einen Fremden in Die Rainbacher Evangelienspiele Ein etwas anderes Theater, Ennsthaler Verlag, Steyr 2007

Hans Würdinger: Das uralte Spiel der Menschheit von Leben und Tod in Die Rainbacher Evangelienspiele Ein etwas anderes Theater, Ennsthaler Verlag, Steyr 2007

Hans Würdinger:Das Spiel der vielen Fragen in Die Rainbacher Evangelienspiele Ein etwas anderes Theater, Ennsthaler Verlag, Steyr 2007

Gérard Thiérot: Wie Gott sein Wohlgefallen hat an der Heimat in Hans Würdinger Die Rainbacher Evangelienspiele Ein etwas anderes Theater, Ennsthaler Verlag, Steyr 2007

Franz Richter: Gestaltungskraft in Hans Würdinger Die Rainbacher Evangelienspiele Ein etwas anderes Theater, Ennsthaler Verlag, Steyr 2007

Elfriede Prillinger: Wiedergeburt antiken Theates in Hans Würdinger Die Rainbacher Evangelienspiele Ein etwas anderes Theater, Ennsthaler Verlag, Steyr 2007

Sarah Haslinger: Das Wasserfrauenmotiv in der deutschen Literatur, dargestellt anhnad von ausgewählten Beispielen, Fachbereichsarbeit aus Deutsch, BG Ried im Innkreis 2008

Hans Würdinger: Das uralte Spiel der Menschheit von Leben und Tod, Programmheft Die Rainbacher Evangelienspiele, Rainbach, 2008

Dr. Thomas W. Duschlbauer: Friedrich Ch. Zauners Passion, Programmheft Die Rainbacher Evangelienspiele, Rainbach, 2008

Mag. Hubert Gurtner im Gespräch, Programmheft Die Rainbacher Evangelienspiele, Rainbach, 2008

Jörg Thunecke: Heaven und Hell: Friedrich Ch. Zauner’s Heimat Tetralogy „The End of Eternity“ in Beyond Vienna, Essay herausgegeben von Todd C. Hanlin, Ariadne Press, Riverside USA, 2008

Michael Witti in Programmheft Die Rainbacher Evangelienspiele: Nachdenken über Hiob, Rainbach, 2009

Dr. Hans Würdinger in Programmheft Die Rainbacher Evangelienspiele: Hier wird die Botschaft der Bibel leibhaftig, Rainbach, 2009

Selçuk Ünlü: Die österreichische Literatur ist keineswegs ein bloßer Wurmfortsatz der deutschen in Die österreichische Literatur ist keineswegs ein bloßer Wurmfortsatz der deutschen, Ennsthaler Verlag Steyr, 2009

Gojko Bozovic: Die letzte Erfahrung in Die österreichische Literatur ist keineswegs ein bloßer Wurmfortsatz der deutschen, Ennsthaler Verlag Steyr, 2009

Peter Paul Kaspar: Roswitha Zauner in Die österreichische Literatur ist keineswegs ein bloßer Wurmfortsatz der deutschen, Ennsthaler Verlag Steyr, 2009

Gérard Thiériot: La Heimat à l’epreuve de Dieu: les drames religieu de l’Autrichien Friedrich Ch. Zauner in Heimat. La petite patrie dans les pays de langue allmande., Institut des langues et des cultures d’Europe et d’Amérique, Université Stendhal – Grenoble 3, 2009

Hans Würdinger: Ich fluche nicht, ich glaube in Der Schatten Gottes, Freya Verlag Linz, 2010

Fatih Tepebaşilı: Wahrheit durch Katze und Maus: „Wiederkunft des Gleichen“, Fr. Zauners Roman „Dort oben im Wald bei diesen Leuten“

Msgr. Dr. Hans Würdinger in Programmheft Die Rainbacher Evangelienspiele: Das Königsgewand der Treue, Rainbach, 2011

Dr. Gerhard Jandl in Programmheft Die Rainbacher Evangelienspiele: Biblische Geschichte für  - mehr oder weniger Gläubige, Rainbach, 2011

Josef M. Hörfarter in Programmheft Die Rainbacher Evangelienspiele: und dennoch… der Himmel tut sich auf, Rainbach, 2011

Univ. Prof. Dr. Perter Pabisch in Programmheft Die Rainbacher Evangelienspiele: Fazination Rainbacher Evangelienspiele, Abraham aus dem Lande Ur, Rainbach, 2011

 

 

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