Romantetralogie
Das Ende der Ewigkeit
Diese neue Seite bündelt den Romanzyklus als Werkzusammenhang. Der Altbestand liefert dazu nicht nur die vier Bände, sondern auch wertvolle Spuren der Rezeption: wissenschaftliche Arbeiten, Rundfunk- und Fernsehsendungen, CDs und literarische Hommagen.
Band der Tetralogie
Im Schatten der Maulwurfshügel
Der erste Band eröffnet die Welt von Oed, Thal, Fegfeuer und Hinterm Wald und macht sofort sichtbar, wie eng Dorfgeschichte und große Zeitgeschichte ineinandergreifen.
Band der Tetralogie
Und die Fische sind stumm
Der zweite Band führt die Chronik weiter und verdichtet die sozialen und historischen Verwerfungen, die den Romanzyklus tragen.
Band der Tetralogie
Früchte vom Taubenbaum
Die Tetralogie weitet ihren Blick, ohne die dörfliche Perspektive preiszugeben. Gerade daraus entsteht die besondere erzählerische Spannung.
Band der Tetralogie
Heiser wie Dohlen
Der vierte Band vollendet den Zyklus, der auf der Altseite als Zauners Opus Magnum und als ein Werk von hohem epochalem Rang dargestellt wird.
Worum es bei diesem Zyklus besonders geht
Der Romanzyklus wird im historischen Material immer wieder als weit mehr als eine Dorfgeschichte beschrieben. Entscheidend ist die Verbindung einer kleinen regionalen Welt mit Wirtschaftskrisen, Kriegen, technischen Veränderungen und sozialen Verschiebungen des 20. Jahrhunderts.
Gerade daraus entsteht die große Reichweite des Werks: Es erzählt Heimat nicht idyllisch, sondern als historischen Erfahrungsraum, in dem Umbrüche, Hoffnungen und Verluste sichtbar werden.
Sekundärliteratur
Die Altseite sammelt wissenschaftliche und essayistische Arbeiten zum Zyklus. Für den Einstieg sind besonders diese Titel hilfreich:
- „Das Ende der Ewigkeit“, Kritiken und Reaktionen zu Friedrich Ch. Zauners Opus Magnum, Recherche und Zusammenstellung A. Pndelski, Edition Neunzig, Linz, 2002
- Gerald Rettenegger: „Das Ende der Ewigkeit“, zum Romanzyklus von Friedrich Ch. Zauner, Edition Geschichte der Heimat, Grünbach, 2002
- Salih Özenici: Das Dorf in Friedrich Ch. Zauners Romantetralogie „Das Ende der Ewigkeit“, Dissertation, Universität Konya 1999
- Christine Wiener: Frauenbilder in Friedrich Ch. Zauners Romantetralogie „Das Ende der Ewigkeit“, Universität Innsbruck 2006
- Meinir Edmunds: A Study and Assessment of Friedrich Ch. Zauner’s Tetralogy „Das Ende der Ewigkeit“, Bangor University, Wales, 2010
Rundfunk, Fernsehen und CD
Auch die mediale Resonanz ist ungewöhnlich gut dokumentiert. Das Material zeigt, dass die Tetralogie nicht nur gelesen, sondern wiederholt besprochen und gesendet wurde.
- ORF Ö1: „Im Gespräch“, Gestaltung Peter Huemer, 21.11.1996
- ORF Fernsehen: Zauners Lebenswerk „Das Ende der Ewigkeit“, Interview und Lesung, Gestaltung Isabelle Muhr, 03.01.1997
- Bayerisches Fernsehen München: Porträt in „Alpen-Donau-Adria“, Gestaltung Isabelle Muhr, 09.02.1997
- Hessischer Rundfunk Frankfurt, hr 2: „Die Alternative“, Gestaltung Robert Schurz, 14.04.1997
- Bayerischer Rundfunk München, Bayern 2: Kommentar von Dr. Walter Münz, 01.08.1998
- CD: „Im Schatten der Maulwurfshügel – Zauner liest Zauner“, M. M. Studio, Altenberg 1999
Karl-Markus Gauß
Die Altseite enthält die Hommage „Ein Entdecker der Heimat“ mit einem sehr starken, einordnenden Zugriff auf die Tetralogie.
Hommage öffnenAlexander Giese / Walter Münz
Auf der historischen Seite sind zwei weiterführende wissenschaftliche bzw. essayistische Texte direkt verlinkt.
Essayseite öffnenArchivseite zur Tetralogie
Vollständige alte Dokumentationsseite mit Sekundärliteratur, Medienhinweisen und Werkumfeld.
Archivseite öffnenBiografie und Werk
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Zur BiografieWarum diese Fassung sinnvoll ist
Die alte Seite war vor allem eine Materialablage. Die neue Fassung macht zuerst klar, was „Das Ende der Ewigkeit“ als Werk ist, und öffnet erst danach die archivalische Tiefe. Damit kann die Seite sowohl Einsteiger als auch Forschende besser bedienen.